ASP-Sorgen

Flüchtlinge könnten laut Sack Afrikanische Schweinepest einschleppen

Da entlang der Belarus-Route die Tierseuche herrsche, könnten Flüchtlinge sie etwa durch Essensreste einbringen, so der Landrat von Vorpommern-Greifswald.
dpa
Die Tierseuche kann über Fleischprodukte, kontaminierten Boden, Müll oder andere Gegenstände übertragen we
Die Tierseuche kann über Fleischprodukte, kontaminierten Boden, Müll oder andere Gegenstände übertragen werden. Sebastian Kahnert
Greifswald

Der Landrat von Vorpommern-Greifswald hat sich besorgt darüber gezeigt, dass Flüchtlinge die Afrikanische Schweinepest nach Mecklenburg-Vorpommern bringen könnten. Da entlang der Belarus-Route die Tierseuche herrsche, bestehe die Sorge, „dass durch Essensreste und Ähnliches auch dort Einträge passieren könnten”, sagte Michael Sack (CDU) am Donnerstag bei einem Pressegespräch in Greifswald.

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In Wäldern im Grenzgebiet habe man wiederholt Müllansammlungen gefunden. In Abstimmung mit den Gemeinden und der Bundespolizei kümmere man sich jeweils um eine möglichst zügige Räumung.

Unter anderem Brandenburg und Polen sind von der Afrikanischen Schweinepest betroffen. In Mecklenburg-Vorpommern gab es bisher keinen Nachweis. Die Tierseuche kann über Fleischprodukte, kontaminierten Boden, Müll oder andere Gegenstände übertragen werden. Für Menschen ist sie ungefährlich. Für Wild- und Hausschweine endet sie fast immer tödlich.

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Der Mensch spiele bei der Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest eine große Rolle, sagte Sack. „Niemand sollte Essensreste, Abfälle in die Landschaft werfen.” Das könne zu sprunghaften Verbreitungen führen. Die Afrikanische Schweinepest sei schon sehr nah an den Landkreis herangerückt – etwa in der brandenburgischen Uckermark.

Ein zweiter Schutzzaun an der Grenze zu Brandenburg und Polen solle künftig einen Korridor ohne Wildschweine gewährleisten. Zudem würden Schweine in ausgewählten Betrieben regelmäßig getestet und Proben von toten Wildschweinen untersucht.

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Migranten zumeist aus dem arabischen Raum versuchen seit Monaten, über Belarus und das angrenzende Polen in die EU zu gelangen. Die Regierungen Deutschlands und Polens beschuldigen den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko, in organisierter Form Flüchtlinge aus Krisenregionen an die EU-Außengrenze zu bringen.

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Kommentare (5)

😁

sicher sogar wir können von ihrer kultur lernen sitten und gebräuche der fernen länder ihre offenheit sicher auch von ihrem fachlichen wissen und all den gaumenfreuden
jeder etwas weltoffene mensch freut sich der rest ist nazi aluhut rassist und corona leugner

sollte der Zaun also besser zwischen VG und der Uckermark stehen.
Gut so.

Wir sollten auf jeden Fall bei billigen Arbeitern aus Polen und der Ukraine darauf achten, dass die ihr mitgebrachtes selbstgeschmiertes Schweineleberwurstbrot auch fein aufessen.

Am besten vor der Grenze.

🥳

Was gab's beim Pressegespräch als Häppchen?

Fisch?

wenn sie die Kamelkrätze einschleppen.
Das könnte hier einen Haufen K. hinraffen.

Schon vor den Flüchtlingen aus Belarus waren die Wälder hier vermüllt.Einige OSSIS entsorgen ihren Müll in den Wäldern.Aber die Schuld auf Andere schieben ist ja so einfach Sicherlich entsorgen die Flüchtlinge auch ihre Habseligkeiten aber nicht nur die.