MÜRITZ-ELDE-WASSERSTRAßE

Flusskreuzfahrtschiff "Gretha von Holland" liegt weiter fest

Die „Gretha von Holland”, die seit Jahren zwischen Schwerin, der Müritz und Berlin fährt, lief am Sonntag bei Grabow auf Grund. Jetzt ist der Schiffseigner am Zug.
dpa
Das Flusskreuzfahrtschiff „Gretha von Holland” darf vorerst nicht weiterfahren.
Grabow.

Das Flusskreuzfahrtschiff, das am Sonntag mehrere Stunden lang die Müritz-Elde-Wasserstraße blockiert hat, darf vorerst nicht weiterfahren. Wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Dienstag erklärte, müsse der Schiffseigner nach dem Festfahren bei Grabow (Ludwigslust-Parchim) erst den genauen Tiefgang des knapp 40 Meter langen Schiffes nachweisen. Damit ist gemeint, wie tief das Schiff im Schnitt ins Wasser reicht.

Die „Gretha von Holland”, die seit Jahren zwischen Schwerin, der Müritz und Berlin fährt – aber sonst über die derzeit gesperrte Müritz-Havel-Wasserstraße – war am Sonntag etwa vier Kilometer östlich von Grabow auf Grund gelaufen.

Sie kam erst nach mehreren Stunden frei, musste aber auf Weisung des Wasser- und Schifffahrtsamtes an der nächsten Schleuse festmachen und liegenbleiben. Der Nachweis über den Tiefgang sei bisher nicht erfolgt und gestalte sich schwierig, hieß es von den Behörden. Die Papiere des Schiffes seien aus Holland, die Besatzung tschechisch und die jetzigen Eigentümer seien aus Polen.

Das Schiff kam über die Elbe und wollte Passagiere in Schwerin aufnehmen. In der Müritz-Elde-Wasserstraße wird eine Fahrtiefe von 1,20 bis 1,40 Meter garantiert. Der Wasserstand bei Grabow liegt nur knapp unter dem langjährigen Mittelwert.

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