WETTER IN MV

Folgt auf den Sturm die Hitze?

Sturmtief Eugen hat Mecklenburg-Vorpommern weitgehend verschont. Entwarnung gibt es aber noch nicht. Zum Wochenende soll es dann fast schon sommerlich werden.
Am Dienstag war es stürmisch, doch dann tauchte in Neubrandenburgs Osten auch ein Regenbogen auf.
Am Dienstag war es stürmisch, doch dann tauchte in Neubrandenburgs Osten auch ein Regenbogen auf. Frank Wilhelm
Der Wind wehte am Dienstag durch die Äste eines blühenden Kirschbaumes in Bremen.
Der Wind wehte am Dienstag durch die Äste eines blühenden Kirschbaumes in Bremen. Sina Schuldt
Dieser Zierapfel in der Feldberger Seenlandschaft in MV wurde hingegen kaum gebeutelt.
Dieser Zierapfel in der Feldberger Seenlandschaft in MV wurde hingegen kaum gebeutelt. Susanne Böhm
Über Neubrandenburg sah der Himmel zeitweise ziemlich dunkel aus, der Sturm hielt sich aber in Grenzen.
Über Neubrandenburg sah der Himmel zeitweise ziemlich dunkel aus, der Sturm hielt sich aber in Grenzen. Simon Voigt
Ganz andere Bilder in Hannover. Dieser Baum blockierte stundenlang die Straße.
Ganz andere Bilder in Hannover. Dieser Baum blockierte stundenlang die Straße. Julian Stratenschulte
In Nordrhein-Westfalen riss der Sturm sogar einen Lkw um.
In Nordrhein-Westfalen riss der Sturm sogar einen Lkw um. David Young
Neubrandenburg ·

Sturmtief Eugen ist nach bisherigen Informationen relativ milde über Mecklenburg-Vorpommern hinweg gezogen. Polizei und Feuerwehren vermeldeten bis zum Dienstagabend keine nennenswerten Vorkommnisse. Abgesehen von einzelnen Schauern und etwas frischeren Böen blieb es im Nordosten vergleichsweise ruhig. Anders als zum Beispiel in Bremen oder Niedersachen.

In Hannover beschädigte laut NDR ein heruntergefallener Ast ein Auto, außerdem kippten eine zehn Meter hohe Birke und einige weitere Bäume um. Heftig zur Sache ging es auch in Nordrhein-Westfalen. Auf der Autobahn 44 bei Garzweiler stürzte eine Sturmböe einen Lkw um.

Entwarnung gab der Deutsche Wetterdienst bis zum Abend auch für Mecklenburg-Vorpommern nicht. Bis in die Nacht hinein seien örtlich Gewitter mit Hagel, Graupel und Sturmböen um 85 Kilometern pro Stunde möglich. Am Mittwoch seien erneut starke Gewitter mit Sturmböen nicht ausgeschlossen, vor allem in den Küstenregionen. Erst am Donnerstag werde sich das Wetter bei steigenden Temperaturen wohl beruhigen.

Für das Wochenende kündigt Wetterexperte Dominik Jung einen spektakulären Wetterumschwung an. Temperaturen bis zu 30 Grad hält er nicht für ausgeschlossen, allerdings wohl eher im Süden Deutschlands. Doch auch für den Norden sagen Wetterexperten übereinstimmend milde Temperaturen um die 20 Grad vorher.

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Kommentare (2)

ist dann gleich „Hitze“? Hauptsache es ist sensationell.

der Sommer klopft an.