CORONAVIRUS

Fortschritte bei Impfungen in MV – Appell an Berechtigte

MV-Gesundheitsminister Glawe hat Berechtigte zur Corona-Impfung aufgerufen. Derweil gibt es Erfolgsmeldungen aus Vorpommern-Greifswald. Und: Die Astrazeneca-Impfungen wurden wieder aufgenommen.
dpa
Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) hat alle Berechtigten der Impfpriorität 1 dazu aufgerufen, sich impfen zu lassen.
Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) hat alle Berechtigten der Impfpriorität 1 dazu aufgerufen, sich impfen zu lassen. Stefan Sauer
Schwerin ·

Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) hat alle Berechtigten der Impfpriorität 1 dazu aufgerufen, sich impfen zu lassen. Der Minister sieht in dieser Gruppe insbesondere noch Potenzial bei Menschen, die unter 65 Jahre alt sind und Pflegebedürftige regelmäßig in Einrichtungen behandeln, wie das Gesundheitsministerium am Freitag in Schwerin mitteilte. „Hierzu zählen zum Beispiel Fußpfleger, Ergotherapeuten, Seelsorger oder auch Hausärzte, die regelmäßig in einem Heim Patienten betreuen”, sagte Glawe in einer Mitteilung. Diese könnten mit einer entsprechenden Bescheinigung der Einrichtungen einen Impftermin vereinbaren.

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Im Bundesland hat es laut Ministerium in 248 von 256 Pflegeeinrichtungen eine Corona-Erstimpfung gegeben, in 218 Heimen bereits eine Zweitimpfung. Das dortige Infektionsgeschehen gehe langsam zurück.

Die Alten- und Pflegeheime in Vorpommern-Greifswald sind nach Aussage von Landrat Michael Sack durchgeimpft. Impfwillige in den 40 Einrichtungen hätten sowohl die Erst- als auch die Zweitimpfung erhalten, sagte der CDU-Politiker am Freitag vor Journalisten. Das betreffe auch die Mitarbeiter. Auch in der Mecklenburgischen Seenplatte sind die Impfungen in Alten- und Pflegeheimen bereits abgeschlossen.

„Corona-Impfungen wirken”

„Die Impfungen wirken, gerade dort in den Pflegeeinrichtungen”, sagte Sack. Über 75-Jährige seien mittlerweile deutlich weniger von Corona-Infektionen betroffen. Wenn sie positiv würden, verlaufe die Krankheit milder. „Das zeigt sich mittlerweile ganz, ganz deutlich.” Anfang des Jahres hatte es in dem Landkreis mehrere Corona-Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen gegeben. Insgesamt seien in dem Landkreis bisher knapp 14.000 Impfungen erfolgt. Man könne wesentlich mehr impfen, wenn mehr Serum zur Verfügung stünde.

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Derweil rollen die Impfungen nach der Kühlpanne mit dem Astrazeneca-Wirkstoff und dem daraufhin verfügten Impf-Stopp mit diesem Präparat in Mecklenburg-Vorpommern nun wieder an. Am Freitag nahm die Impfstraße im Westmecklenburg Klinikum in Ludwigslust die Arbeit wieder auf, wie ein Landkreissprecher mitteilte.

12.200 Astrazeneca-Dosen auf Eis

Für den ersten Tag standen demnach dort 70 Impfdosen zur Verfügung. Nächste Woche könnten in Ludwigslust 350 Astrazeneca-Impfdosen an Menschen unter 65 Jahren abgegeben werden. Am Montag soll zudem eine Astrazeneca-Impfstraße im Krankenhaus Crivitz die Arbeit aufnehmen. Dort sind dem Sprecher zufolge nächste Woche 315 Impfungen möglich. Termine könnten über die Hotline des Landes (0385 20 27 11 15) vereinbart werden.

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Nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission können mit Astrazeneca zunächst Menschen zwischen 18 und 64 Jahren geimpft werden, die der höchsten Prioritätsstufe eins zugerechnet werden. Das sind zum Beispiel Beschäftigte in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten, Intensivstationen, Notaufnahmen und Rettungsdiensten. Der Landkreis Ludwigslust-Parchim kündigte an, in den nächsten Wochen ein flächendeckendes Netz aufbauen zu wollen, um möglichst schnell Menschen zwischen 18 und 64 Jahren mit Astrazeneca impfen zu können. Nach der Kühlpanne im Februar liegen in MV 12.200 Impfdosen dieses Stoffs auf Eis, bis geklärt ist, ob sie noch verwendet werden können. Sie waren beim Transport zu kalt geworden.

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Kommentare (8)

Der Dummfutz soll lieber genug Impfstoff bereitstellen, als die Bürger dumm zu verkaufen. Wer sich impfen lassen möchte geht schon hin ....nur die Spritzen reichen nicht, und so bläst man ins andere Rohr.

Bürger dumm verkaufen. Wie geht das? Sie verkaufen den Bürgern dumm?

Geht alle zur Impfstation, aber Impfstoff haben wir keinen.....und Dezemberhilfen die kommen im Sommer frühestens aber nur für Friseure......

Frankfurter Rundschau: Corona-Impfstoff von Astrazeneca hat mehr Nebenwirkungen als erwartet.
v. 26.02.2021

RKI - gilt für alle Astra-Zeneca, BioNTech/Pfizer und Moderna:
Wie lange der Impfschutz anhält, ist derzeit noch nicht bekannt. Der Schutz setzt auch nicht sofort nach der Impfung ein, und einige geimpfte Personen bleiben ungeschützt. Zudem ist noch nicht bekannt, ob die Impfung auch vor einer Besiedlung mit dem Erreger
SARS-CoV-2 bzw. vor einer Übertragung des Erregers auf andere Personen schützt. Daher ist es trotz Impfung notwendig, sich und seine Umgebung zu schützen, indem die AHA
+ A + L-Regeln beachtet werden.“
Die Landesregierung schließt sich dieser Empfehlung an

Das sind ganz normale Reaktionen des Immunsystems, wie sie auch bei anderen Impfungen wie zum Beispiel gegen Herpes, Pneumokokken und Gelbfieber in 20-30% der Fälle vorkommen.

dann sollte man das Märchen von einem "Guten Impfstoff" vielleicht noch mal überdenken. So eine Plandemie tut nur wenigen gut.

sondern um Politik - das Merkel.
https://www.youtube.com/watch?v=iaFJEHmSEQM&feature=youtu.be