PARTEITAG

Frauen gewinnen Kampfabstimmung bei MV-Grünen

Die Grünen spüren Rückenwind. Die guten Umfrageergebnisse und das Abschneiden bei der Bayern-Wahl soll nun auch dem Landesverband MV wieder mehr Schwung verleihen.
Uwe Reißenweber Uwe Reißenweber
Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern werden künftig von einer weiblichen Doppelspitze aus Claudia Schulz (rechts) und Ulrike Berger (links) geführt. 
Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern werden künftig von einer weiblichen Doppelspitze aus Claudia Schulz (rechts) und Ulrike Berger (links) geführt. Bernd Wüstneck
Güstrow.

Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern werden künftig von einer weiblichen Doppelspitze geführt. In einer Kampfabstimmung setzte sich die bisherige Landeschefin Claudia Schulz aus Rostock gegen Jana Klinkenberg aus Vorpommern-Greifswald bei der Landesdelegiertenkonferenz am Samstag in Güstrow knapp durch. Schulz erhielt 50 Stimmen der Delegierten des Landesparteitages in Güstrow, Klinkenberg 41.

Noch knapper ging es bei der Wahl des Co-Landesvorsitzenden zu: Ex-Landtagsabgeordnete Ulrike Berger aus Greifswald brachte es auf 48 Stimmen – der einzige Mann im Bewerberquartett, Mathias Engling aus Nordwestmecklenburg erhielt 47.

„Ich biete als Marathonläuferin meinen langem Atem an, um die die Grünen in MV 2021 wieder in den Landtag zu führen“, sagte Schulz in ihrer Bewerbungsrede. Die Grünen rockten gerade Deiutschland. Dieser Rückenwind müsse genutzt werden – auch bei den Kommunalwahlen 2019 in MV. Schulz gab als Ziel aus: „Wir wollen stark in allen Kreistagen vertreten sein und möglichst auch in vielen Gemeinden.“

Schulz plädierte für mehr starke Kampagnen auf Landesebene zu den Thema Klima- und Verbraucherschutz, soziale Sicherheit und Infrastruktur. Der bisherige Landesvorsitzende Johann-Georg Jaeger trat nicht mehr an. Schulz führt den Landesverband seit einem halben Jahr und wurde mit dem Parteitag nun im Amt bestätigt.

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