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Ein-Euro-Ticket

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Freiwilligendienstler fordern Unterstützung bei Fahrtkosten

Sich in Mecklenburg-Vorpommern von einem Ort zum anderen zu bewegen, kann ganz schön ins Geld gehen.
Sich in Mecklenburg-Vorpommern von einem Ort zum anderen zu bewegen, kann ganz schön ins Geld gehen.
Arne Dedert

Sie leisten freiwillig wichtige Arbeit in sozialen Einrichtungen. Doch gerade in Mecklenburg-Vorpommern sind die Ausgaben für Busse und Bahnen immens.

Die Freiwilligendienstler in Mecklenburg-Vorpommern fordern Vergünstigungen im Nahverkehr. Eine entsprechende Petition im Internet haben bislang mehr als 600 Menschen unterschrieben. „Wir fordern ein Ticket, mit dem wir für einen Euro am Tag flächendeckend alle öffentlichen Verkehrsmittel wie Straßenbahnen, Busse, Züge und Fähren hierzulande nutzen können“, sagte Sahra Darmann, Freiwilligendienstleistende in der katholischen Jugend Mecklenburg in Teterow und Initiatorin der Petition.

Mehr als 1500 Freiwilligendienstleistende machen sich in Mecklenburg-Vorpommern jeden Morgen im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) oder eines Bundesfreiwilligendienstes (BFD) auf den Weg zur Arbeit. Sie erhalten dafür ein kleines Taschengeld. Ein großer Teil davon gehe für die Fahrtkosten drauf, sagte Darmann.

Die Petition „Freiwilligenticket Mecklenburg-Vorpommern“ wurde im Februar von den Sprechern der Freiwilligendienste in Mecklenburg-Vorpommern ins Leben gerufen und läuft bis zum 12. April. Anschließend soll sie dem Petitionsausschuss des Landtags vorgelegt werden.