MESSERSTECHEREI

Friseur in Stralsund nach Angriff auf Kollegen inhaftiert

Bei einer Messerstecherei unter Friseur-Kollegen in Stralsund wurde ein Mann lebensgefährlich verletzt. Sein Kollege sitzt nun im Gefängnis.
dpa
Der 31-Jährige wurde laut Polizei zum Haftrichter und danach in ein Gefängnis gebracht.
Der 31-Jährige wurde laut Polizei zum Haftrichter und danach in ein Gefängnis gebracht. Jinga Ion - stock.adobe.com (Symbolbild)
Stralsund ·

Nach einer Messerstecherei in Stralsund hat das Amtsgericht der Hansestadt Haftbefehl gegen einen der beiden beteiligten Männer erlassen. Es besteht der Verdacht der gefährlichen Körperverletzung, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Stralsund am Montag erläuterte. Der 31-jährige syrische Verdächtige soll einen 35 Jahre alten Bekannten, der irakischer Staatsbürger ist und mit dem er zusammen in einem sogenannten Barber-Shop arbeitete, im Laden und auf offener Straße mit einem Messer attackiert und lebensgefährlich verletzt haben.

Der Vorfall hatte sich am Freitag vor dem Friseurgeschäft in der Altstadt ereignet. Eine zufällig vorbeikommende Polizeistreife hatte die streitenden und blutenden Männer voneinander getrennt und Verstärkung gerufen. Der 35-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik gebracht, soll aber inzwischen außer Lebensgefahr sein.

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Der 31-Jährige kam am Freitag zunächst ebenfalls in die Klinik. Von dort wurde er zum Haftrichter und danach in ein Gefängnis gebracht, wie der Sprecher erklärte. Der Auslöser für den Streit war zunächst unklar.

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