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▶ Frostige Kälte und Glätte in Mecklenburg-Vorpommern

Autoscheiben kratzen, glatte Straßen und Schneematsch: Darauf sollten wir uns laut aktueller Vorhersagen in Mecklenburg-Vorpommern in den nächsten Tagen einstellen.
Die Schnee hält sich in den nächsten Tagen wohl nicht.
Die Schnee hält sich in den nächsten Tagen wohl nicht. Patrick Pleul
Am Sonntagmorgen hatte sich eine puderzuckerdicke Schicht Schnee über Waren an der Müritz gelegt.
Am Sonntagmorgen hatte sich eine puderzuckerdicke Schicht Schnee über Waren an der Müritz gelegt. Kay Nietfeld
Schwerin

Am Dienstag ist es in Mecklenburg-Vorpommern frostig kalt bei Temperaturen um 0 Grad. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) gibt es eher keinen Schnee in der Region. Ab den Abendstunden schließt der Deutsche Wetterdienst (DWD) örtlich Glätte durch überfrierende Restnässe oder Reif nicht aus.

In der Nacht zu Mittwoch sieht es ähnlich aus, MV bekommt vom Schnee und Regen eines Ausläufers eines Sturmtiefs über Irland nicht viel ab. Durch geringen Neuschnee oder Schneematsch ist aber wieder vorübergehend Glätte zu erwarten. An der Küste, insbesondere auf der Insel Rügen, kann es Sturmböen geben, die auch am Mittwoch auftreten können.

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Am Donnerstag laut der Wind ab, zeitweise wird es wieder Schneefall oder Schneeregen mit Glättegefahr geben. Im Binnenland ist teils Dauerfrost bei Höchstwerten zwischen -3 und 0 Grad vorausgesagt.

Schnee beginnt zu tauen

In der Nacht auf Dienstag gab es im Westen teilweise Schneeflocken bis runter, ab 400 bis 500 m konnte sich stellenweise eine dicke Schneedecke bilden, berichtet Diplom-Meteorologe Dominik Jung von www.wetter.net. Besonders weiß wurde es beispielsweise in Westerwald und Taunus, dort fielen über 15 cm Neuschnee. Doch die weiße Pracht beginnt jetzt schon zu tauen.

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Außer viel Schmuddelwetter und Matsch wird davon nicht übrig bleiben. Auch die Chancen auf weiße Weihnachten schwinden immer weiter dahin auf derzeit etwa 10 Prozent. Denn zwischen dem 3. und 4. Advent ist nach aktuellen Vorhersagen eine starke Milderung des Wetters zu erwarten. Auch die kommenden Tage gehen nasskalt weiter. Es ist für eine dauerhafte Schneedecke unterhalb 500 bis 600 m einfach zu mild. Dafür bräuchte es bis runter Dauerfrost, doch der wird sich in den kommenden 14 Tagen voraussichtlich nicht einstellen.

„Nach den ersten 6 Tagen ist der Dezember 2021 rund 0,6 Grad wärmer als das 30-jährige Klimamittel. Von einem Kaltstart in den meteorologischen Winter sind wir derzeit weit entfernt. Dabei ist der Extremwinter gar nicht weit weg, er ist nur woanders. In Nordschweden, in Lappland, wurden beispielsweise am Montagmorgen -41°C gemessen. Das ist für Anfang Dezember selbst dort oben schon eine Hausnummer.” Allerdings wird sich diese extreme Kaltluft nicht zu uns nach Deutschland bewegen.

Wie entsteht eigentlich Schnee? Mehr dazu in diesem Animationsvideo:

[Video]

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