Tote Tiere

Fuchs reißt Kängurus im Stralsunder Zoo

Die Zäune am Känguru-Gehege in Stralsund galten als sicher, doch ein Fuchs konnte sie überwinden. Nur zwei Tiere überlebten und liegen jetzt auf der Krankenstation.
dpa
Da ging es ihnen noch besser: Ein Känguru-Baby steckt im Zoo von Stralsund den Kopf aus dem Beutel der Mutter. (Archivfot
Da ging es ihnen noch besser: Ein Känguru-Baby steckt im Zoo von Stralsund den Kopf aus dem Beutel der Mutter. (Archivfoto aus dem April 2019) Stefan Sauer
Stralsund

Ein Fuchs hat im Zoo Stralsund vier der sechs Bennettkängurus gerissen. Die beiden übrigen Tiere seien verletzt worden, teilte die Stadt Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern am Freitag mit. Dem Fuchs war es demnach vor wenigen Tagen gelungen, sich Zugang zum Gehege der Bennettkängurus zu verschaffen, das bisher durch die hohen Absperrzäune als absolut fuchssicher eingeschätzt worden war. „Wir untersuchen aktuell, wo der Fuchs eine Schwachstelle finden konnte“, sagte Zoodirektor Christoph Langner.

Die beiden überlebenden Tiere sind noch in der Krankenstation. Sobald die beiden Kängurus wieder gesund sind, sollen sie in ihr Gehege zurückkehren. Zur Nachtruhe werden sie dann jeden Tag in ihrem Stall einquartiert. Darüber hinaus gehen nach Angaben der Stadt die begonnenen Sanierungsmaßnahmen des Außenzauns um den Zoo herum mit dem Ziel weiter, dass keine weitere Fuchszuwanderung aus dem Stadtwald und der näheren Umgebung erfolgen kann.

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