GREIFSWALDER FC

Fußballspiel wegen Gefahr von Wildschwein-Angriffen verlegt

Eigentlich sollte am Freitagabend im Volksstadion in Greifswald der Greifswalder FC gegen die U19 des FC Hansa spielen. Doch das Spiel findet nun in Rostock statt.
Im vergangenen Jahr waren Wildschweine mitten durch Greifswald gelaufen.
Im vergangenen Jahr waren Wildschweine mitten durch Greifswald gelaufen. Jens Büttner/ Montage NK
Im vergangenen Jahr waren Wildschweine mitten durch Greifswald gelaufen.
Im vergangenen Jahr waren Wildschweine mitten durch Greifswald gelaufen. privat
Das Volksstadion wurde gesperrt.
Das Volksstadion wurde gesperrt. Stefan Sauer
Greifswald.

Gefahr auf dem Fußballplatz: Das Testspiel des Greifswalder FC gegen die U19 des FC Hansa musste am Freitag kurzfristig verlegt werden. Der Grund: ein erhöhtes Risiko von Wildschweinangriffen, hieß es auf der Facebook-Seite des Greifswalder FC. „Die Gefahr ist einfach zu groß”, schrieb der Fußballclub. Die Stadt Greifswald habe daher zwangsläufig das Volksstadion gesperrt.

Die Partie, die am Freitagabend in Greifswald stattfinden sollte, werde nun um 19:30 Uhr auf dem Trainingsgelände des FC Hansa Rostock angepfiffen. Am Freitagmorgen war der Hund des Stadtförsters beim Versuch, die Tiere zu vertreiben, von einem Keiler verletzt worden. „Der Hund sah ziemlich lädiert aus”, sagte Daniel Gutmann, Sportlicher Leiter des GFC, dem „Sportbuzzer”. 

Immer wieder kommt es in Städten zu Zwischenfällen mit Wildschweinen. Im vergangenen März lief eine Rotte Wildschweine durch Greifswald. Außerdem wurden unter anderem Bachen mit ihren Frischlingen wurden neben dem Berthold-Beitz-Platz bei der Universität-Bibliothek gefilmt. Gerade Bachen mit Frischlingen können gefährlich werden, weil sie ihren Nachwuchs vehement verteidigen.

Auch auf dem Datzeberg in Neubrandenburg fühlen sich Wildschweine offensichtlich wohl.

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Kommentare (1)

Verletzte Hunde, Verlegung von Sportereignissen und spontane, humanoide Flüchtlingstrecks von Vorpommern nach Mecklenburg können vermieden werden, wenn Mensch weniger bis keine sozialen Kontakte und öffentlichen Veranstaltungen pflegt. Zudem kann der Klimawandel anteilig gestoppt werden, da u.a. sportliche Betätigung und Reisen den CO2-Ausstoß erhöhen.