Die Autobahn 19 in Rostock musste am Donnerstagmorgen nach einem Unfall gesperrt werden.
Die Autobahn 19 in Rostock musste am Donnerstagmorgen nach einem Unfall gesperrt werden. Stefan Tretropp
Zwei Verletzte

Gas-Lkw auf A19 in Rostock verunglückt

Ein Geländewagen und ein Lkw sind am Donnerstag auf der Autobahn 19 kollidiert. Es bestand die Gefahr, dass Gas ausströmt.
Rostock

Wegen eines Unfalls zwischen einem Gelände- und einem Lastwagen, der zwei Verletzte forderte, musste die Autobahn 19 in Rostock am Donnerstagmorgen vollständig gesperrt werden. Wie die Polizei mitteilte, löste ein Überholmanöver des Autos den Zusammenstoß aus. Eine besondere Schwierigkeit für die Einsatzkräfte war, dass der verunfallte Geländewagen einen Gasantrieb besitzt.

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Das Unglück trug sich nach Polizeiangaben gegen 8.30 Uhr auf der A 19 zwischen den Anschlussstellen Kessin und Rostock-Süd in Fahrtrichtung Überseehafen zu. Der mit zwei Insassen besetzte Landrover setzte nach bisherigen Erkenntnissen zum Überholen des Lkw an. Dann bemerkte die Autofahrerin plötzlich, dass sich vor dem zu überholenden Laster ein Schwerlasttransport befand, der die komplette Fahrbahnbreite ausfüllte und entsprechend langsam unterwegs war. Die Landrover-Fahrerin versuchte deshalb, noch schnell vor dem Lkw einzuscheren und geriet dabei allerdings mit ihrem Heck gegen das Führerhaus.

Die Autobahn wurde voll gesperrt

Der Geländewagen drehte sich anschließend, prallte nach links gegen die Mittelschutzplanke und zurück gegen den Lastwagen. Dabei wurden neben dem Führerhaus auch Unterfahrschutz und Tank erheblich beschädigt. Kurz nach Absetzen des Notrufs rückte ein kompletter Löschzug der Feuerwehr auf die Autobahn 19 aus. Die Bahn musste voll gesperrt werden. Die beiden Insassen im mit Gas betriebenen Geländewagen erlitten leichtere Verletzungen und kamen in ein Krankenhaus. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

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„Uns wurde gemeldet, dass nach dem Unfall Gas ausströmen soll“, erklärte Feuerwehreinsatzleiter Christian Radischat. Das habe sich vor Ort zum Glück aber nicht bestätigt. Insgesamt waren rund 20 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei an der Unfallstelle. Nach rund einer Stunde, als die Fahrbahn von Trümmerteilen freigeräumt war, konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Die Polizei ermittelt zur genauen Ursache.

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