PARTEITAG IN WAREN

▶ Gauland schwört Landes-AfD gegen Grüne ein

Auf dem AfD-Landesparteitag in Waren hat Alexander Gauland einen Gastauftritt gehabt. Während seiner Grußworte hat er zur Einigkeit aufgerufen und gegen die Grünen gewettert.
Natalie Meinert Natalie Meinert
Philipp Schulz Philipp Schulz
Gauland sprach auf dem Landesparteitag in Waren zu gut 300 AfD-Mitgliedern.
Gauland sprach auf dem Landesparteitag in Waren zu gut 300 AfD-Mitgliedern. Schulz, Philipp
Waren.

Der Bundesvorsitzende der AfD sprach auf dem Landesparteitag in Waren vor gut 300 AfD-Mitgliedern. Dabei fand er vor allem harsche Worte gegen die Grünen: „Gegen die Grünen müssen wir kämpfen, um dieses Vaterland zu bewahren. Wenn diese Partei sich durchsetzt, wird der sogenannte Morgenthau-Plan durchgesetzt.“

Mehr lesen: AfD-Parteitag - Draußen Demo, drinnen aufgeheizte Stimmung.

Der Morgenthau-Plan stammt vom ehemaligen US-Finanzminister Henry Morgenthau aus dem Jahr 1944. Laut dem Plan sollte Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg in einen reinen Argrastaat verwandelt werden.

Grünen würden deutsche Wirtschaft ruinieren

Gauland geht in seinen Ausführungen noch weiter: „Aber die Grünen würden nicht nur die Industrie zerstören, sondern die Landwirtschaft ruinieren und damit die Ernährungsgrundlage Deutschlands.“

Neben Ausführungen zum 9. November, dem Mauerfall vor 30 Jahren, schwor er die Parteimitglieder unter großem Applaus auch auf Einigkeit in den eigenen Reihen ein.

Mehr lesen: Stadtpräsident bei Protest gegen AfD dabei.

Gauland verurteilt parteiinterne Machtkämpfe

Grund dafür war ein Flugblatt von Doris Fürstin von Sayn-Wittgenstein, das vor Beginn des Parteitags verteilt wurde. Von Sayn-Wittgenstein ist AfD-Abgeordnete in Schleswig-Holstein. Im Flyer hieß es: „Der Feind steht nicht nur draußen, nein, wir haben ihn auch in den eigenen Reihen an vorderster Front.“

Gauland erwiderte, dass jeder, der so denke, nicht zur Partei gehöre. Damit spielte er wahrscheinlich auf die internen Machtkämpfe im Landesverband an, die sich besonders zwischen gemäßigten Mitgliedern und rechts-nationalen Kräften abspielen.

Hier sehen Sie ein Video von den Protesten vor dem AfD-Parteitag in Waren:

 

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Kommentare (8)

Faschisten!
Für mich ist die AFD in grossen Teilen faschistisch!
Rhetorik, Programmatik und Auftreten belegen dass.
Beispiele und Zitate:
Vor der Bundestagswahl erklärte die ehemalige Vorsitzende der AfD, Frauke Petry, den Begriff “völkisch” wieder “positiv besetzen” wollen. Auch Björn Höcke und André Poggenburg bemühen sich um eine Rehabilitierung des Wortes. Laut Duden bedeutet “völkisch” „nationalsozialistisch, in der rassistischen Ideologie des Nationalsozialismus“. Die AfD versteht dahinter ein ethnozentristisches Verständnis des deutschen Volkes auf Basis von Abstammung, die nicht der Verfassung entspricht.
Alexander Gauland möchte wieder “stolz […] sein auf Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen” – Einschließlich Kriegsverbrechen und Angriffskriege und zig Millionen Toten. Pure Verharmlosung des Nationalsozialismus.
Und noch ein Höcke, der explizit nicht aus der Partei wegen seiner Einstellung geworfen wurde: Er sagte in einem Interview, dass es “ein Problem” sei, dass “Hitler als absolut böse dargestellt wird”, und dass es nicht so “Schwarz und Weiß” sei. Insbesondere im Kontext seiner vielen anderen Aussagen ist es wieder eine Verharmlosung und Relativierung Hitlers und des Dritten Reiches.
AfD-Bundestagsabgeordneter Siegbert Droese lässt sich mit der rechten Hand am Herzen vor dem Führerbunker ablichten. Die neonazistische Ideologie wird nicht mal ansatzweise versteckt!
Der AfD-Bundestagskandidat Ulrich Oehme hing Plakate mit dem Satz “Alles für Deutschland” auf. Diese frühere Losung der SA (Sturmabteilung im Dritten Reich) ist in Deutschland verboten.
Und wer das wählt, trägt es mit...ist also auch ein Faschist.
Und nur weil zu viele Leute die AFd wählen, heißt es doch nicht, daß sie nicht faschistisch sein kann...

Den gleichen blablablubb, haben sie schon vor 3 Tagen geschrieben. Denken Sie sich mal was neues aus.

daß Sie es gelesen haben...
Wenn Sie es jetzt noch verstehen würden...

Was soll man daran nicht verstehen können!? Ist der selbe zusammengeschusterte Mist, den man auch von den Systemparteien mit all ihren Kontakten in die Medien, Wirtschaft, Bildung und was weiß ich noch, hört.
Und soll ich ihnen was sagen. Selbst wenn diese Partei faschistisch u.s.w. ist, es wäre mir zwar nicht egal. Ich würde sie aber trotzdem wählen! Und das allein aus den Grund, dass es die einzige Partei ist, die gewillt ist, die Grenzen zu schließen!

Noch nicht mal ein Versuch, zu widerlegen...Wie auch? Stimmt ja alles...
Grenzen zu? Wie feiern gerade das die Grenze seit 30 Jahren wieder auf ist. Und die Faschisten wollen Sie wieder schließen?
Leider haben viele nichts gelernt aus der Geschichte.
Inklusive Ihnen...

2014 wurden Chat-Protokolle von Arppe geleaked. In diesen schreibt er, dass man „auf so'ner Springburg (…) schön ficken“ kann (...) „Hunderte Kinder und deren Familien stehen um die Hüpfburg herum und gucken. Dann wollen die Kinder alle mitspielen. So´n schönes zehnjähriges Poloch ist sicher schön eng…“[42] Im Februar 2012 schreibt er „Dann besaufen wir uns hemmungslos und pissen alles voll. Anschließend laden wir uns einen Stricher ein, vergewaltigen ihn und essen danach seine Leiche auf“.[43] 2015 wurde Arppe vom Amtsgericht Rostock in erster Instanz zu einer Geldstrafe wegen eines volksverhetzenden Internet-Kommentars gegen Muslime verurteilt (ebd).

Die Ernährungsgrundlage Deutschlands kommt seit vielen Jahren bereits aus dem Ausland. Deutschland selbst kann seine 82 Millionen Einwohner schon lange nicht mehr autark ernähren (z.B. Weizen, Obst, Gemüse). Wenn die vielgepriesene Energiewende in Vollendung ist, kauft Deutschland Kohle- und Atomstrom von seinen Nachbarländern, damit es nicht nachts zappenduster wird.

Nein, die Grundlage wird in Deutschland produziert. Jeder der im Einzugsgebiet des NK wohnt, sieht es jeden Tag. Wir importieren zwar mehr, als wir exportieren.Die Menge würde aber ausreichen, die deutsche Bevölkerung zu ernähren.