EUROFIGHTER-ABSTURZ

Gedenken für getöteten Piloten nicht öffentlich

Am 9. Juli findet am Fliegerhorst Laage eine Gedenkveranstaltung für den beim Kampfjet-Unglück am Fleesensee geöteten Piloten aus MV statt.
dpa
Am 24. Juni waren bei einer Luftkampfübung über der Müritzregion zwei Eurofighter abgestürzt.
Am 24. Juni waren bei einer Luftkampfübung über der Müritzregion zwei Eurofighter abgestürzt. Thomas Steffan
Laage.

Gut zwei Wochen nach dem Absturz zweier Kampfflugzeuge an der Mecklenburgischen Seenplatte wird es eine Gedenkveranstaltung für den getöteten Piloten aus Laage (Landkreis Rostock) geben. Wie ein Sprecher des Luftwaffen-Geschwaders 73 „Steinhoff” am Dienstag erklärte, soll das Gedenken am 9. Juli am Fliegerhorst Laage stattfinden und auf Wunsch der Familie „nicht öffentlich” sein. Daran können auch Angehörige des Geschwaders teilnehmen. An den Details der Veranstaltung werde noch geplant.

Der Eurofighter des 27 Jahre alten Piloten war am 24. Juni bei einer Luftkampfübung über der Müritzregion mit dem Jet eines anderen Piloten kollidiert und bei Nossentiner Hütte abgestürzt. Nach Angaben des Verbandes hatten die beiden Maschinen die Verfolgung eines dritten Militärflugzeugs trainiert. Die dritte Maschine blieb unversehrt. Der 51 Jahre alte Pilot der anderen Unglücksmaschine konnte sich verletzt mit einem Fallschirm retten. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen noch.

Das Geschwader hatte seine Flüge ausgesetzt, aber am Montag wieder aufgenommen. Nach Angaben des Sprechers wird derzeit im Luftraum zwischen Laage, Neubrandenburg und der Ostsee bei Rügen geübt und das Unglücksgebiet noch nicht überflogen. Die Bergung eines Wracks ist abgeschlossen, die Bergung des zweiten Wracks in einem Waldstück läuft.

Alle Nordkurier-Artikel zu der Eurofighter-Tragödie finden Sie hier.

 

 

 

 

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