VOGELGRIPPE

Geflügelpest bei Neubukow – 3000 Hühner und 750 Enten getötet

Es ist der größte Vogelgrippe-Fall bei Nutzgeflügel in MV bisher: Bei einem Betrieb bei Neubukow ist die Geflügelpest ausgebrochen. Tausende gesunde Tiere mussten getötet werden.
dpa
In einem Hof bei Neubukow mussten nach Ausbruch der Geflügelpest 3750 Enten und Hühner getötet werden.
In einem Hof bei Neubukow mussten nach Ausbruch der Geflügelpest 3750 Enten und Hühner getötet werden. (Symbolbild) Fabian Sommer
Neubukow.

Nach dem Auftreten der Geflügelpest bei einem Hühner- und Entenhalter bei Neubukow (Landkreis Rostock) werden jetzt alle dort noch lebenden Tiere in den Ställen getötet. Wie ein Sprecher des Unternehmens am Montag sagte, betrifft das einen Großteil der rund 3000 Legehennen und 750 Enten. Dies laufe in Regie des Veterinäramtes. Nachdem die toten Tiere entsorgt sind, sollen beide Ställe gereinigt und desinfiziert werden. Wie es dann für den Betrieb weitergeht, sei noch unklar. Man habe die Enten für das Weihnachtsfest aufgezogen gehabt.

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Wie das Geflügelpestvirus H5N8 in die Ställe gelangte, sei noch unklar, hieß es. Die Tiere würden nicht draußen gehalten, so dass es keinen Kontakt zu Wildvögeln geben kann. Und sie würden von einer Arbeitskraft versorgt, die sich auch wie gefordert umgekleidet habe. In dem Legehennen- und Entenbetrieb waren am Wochenende tote Tiere gefunden worden, bei denen später das Geflügelpest-Virus festgestellt worden war. Es ist der größte Fall bei Nutzgeflügel im Nordosten bisher, hieß es vom Agrarministerium in Schwerin.

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