Häuser in Gefahr
Brennender Vogel setzte Feld in Rostock in Flammen

Auf dem Luftbild der Polizei ist zu sehen, wie nah die Flammen den Häuser kamen.
Auf dem Luftbild der Polizei ist zu sehen, wie nah die Flammen den Häuser kamen.
Polizei Rostock

In Rostock hat offenbar ein brennender Vogel ein Getreidefeld in Brand gesetzt. Die Flammen kamen angrenzenden Häusern gefährlich nah.

In Rostock ist am Dienstag ein Brand auf einem Getreidefeld ausgebrochen. Nach Angaben der Polizei hatte Zeugen zufolge ein Vogel auf der Oberleitung einer Bahnlinie gesessen und dort einen Kurzschluss ausgelöst. Daraufhin fiel der Vogel brennend zu Boden – und entzündete das trockene Feld.

Rauch zog zu den Häusern

Das Feld, dass an den Ortsteil Riekdahl grenze, brenne in voller Ausdehnung, teilte wenig später die Polizei mit. Der starke Qualm zog aufgrund der Windrichtung in die Wohngebiete Riekdahl und Kösterbeck. Anwohner wurden dazu aufgerufen, ihre Fenster geschlossen zu halten. Wie nah die Flammen den Häusern kamen, ist auf dem Foto zu sehen, welches die Polizei aus einem Hubschrauber heraus aufgenommen hat.

Nach ersten Schätzungen wurden rund sieben Hektar zerstört. Personen sind nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt worden. Die Höhe des Schadens war zunächst unklar.

Am Dienstag waren unter anderem auch die Feuerwehren bei Anklam wegen zwei Ackerbränden gefordert, auch die Kameraden im Treptower Tollensewinkel hatten wegen der anhaltenden Trockenheit jede Menge zu tun.

 

Die Feuerwehren in Mecklenburg-Vorpommern kommen langsam an ihre Grenzen, denn überall in MV lodern immer wieder Feuer auf. Aber nicht nur Äcker und Felder stehen in Brand. Eine Zusammenfassung der vergangenen Tage finden Sie hier.