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Glätte behindert Verkehr in Mecklenburg-Vorpommern

Bergungsspezialisten ziehen bei Brüschow einen von der vereisten Straße gerutschten LKW aus dem Straßengraben.
Bergungsspezialisten ziehen bei Brüschow einen von der vereisten Straße gerutschten LKW aus dem Straßengraben.
Jens Büttner

Reif, Nebel und Temperaturen um null Grad stellen viele Kraftfahrer zu Wochenbeginn auf die Probe. Landesweit zählt die Polizei gut zwei Dutzend 25 Unfälle. Größere Verkehrsprobleme bleiben aber aus.

Winterliche Reifglätte und Nebel haben den Verkehr auf den Straßen in Mecklenburg-Vorpommern zu Wochenbeginn zeitweise behindert. Wie Polizeisprecher in Rostock und Neubrandenburg erklärten, ereigneten sich in der Nacht zu Montag und am Morgen etwa 25 Unfälle, bei denen fünf Menschen verletzt wurden. Meist blieb es aber bei Blechschäden.

Wegen besonders starker Glätte fiel der Busverkehr im Landkreis Nordwestmecklenburg und damit auch der Schülerverkehr aus, wie das zuständige Unternehmen Nahbus mitteilte. Eltern blieb es überlassen, ob sie ihre Kinder zu den Schulen bringen wollten, wo die Betreuung gewährleistet werden sollte, hieß es vom Ministerium.

Im Westen des Landes zählte die Polizei bis zum Morgen 13 und im Osten 12 glättebedingte Unfälle. Größere Behinderungen gab es am Morgen aber nicht mehr, hieß es. Bei Dassow wurden zwei Menschen verletzt, als ihr Wagen von der Straße in einen Graben rutschte. In Wismar blieben mehrere Lastwagen an einer Anhöhe der Landesstraße 101 liegen und sorgten für Behinderungen. Ein 49-jähriger Autofahrer wurde schwer verletzt, als sein Wagen in einer Kurve bei Poggendorf von der glatten Straße abkam und im Graben landete.

In Pasewalk stürzte am Sonntagabend ein Lastwagen auf der Bundesstraße 104 um und blieb liegen. Die Fracht und der polnische Lkw sollten am Montag geborgen werden. In Zarnekow im gleichen Landkreis rutschte ein Auto gegen einen Metallzaun, der Beifahrer wurde dabei verletzt. Auf der Bundesstraße 198 in Bredenfelde kam ein Lkw von der Straße ab und fuhr in einen Gartenzaun. Der Fahrer blieb unverletzt, der Schaden wurde auf rund 15 000 Euro geschätzt.

Kommentare (1)

Die Stadt Strasburg schafft es seit Tagen nicht, Ihren Winterdienst zu vollziehen. Ganze Ortsteile werden 12 Stunden später erst geräumt - aber NICHT gestreut. Besonders die älteren Bürger kommen so nicht aus Ihrem Haus geschweige ein Rettungsdienst zu den Häusern. Teure Radwege werden gebaut von Strasburg nach Schönhausen aber weder geräumt noch gestreut. Vor Tagen laß man noch die Straßenmeisterei weiss nicht was sie machen soll, da kein Wintereinbruch kommt - nun ist er da und die Straßen und Radwege werden nicht geräumt oder mit erheblicher verspätung. Auch wenn Bundesstraßen und Autbahnen vorrang haben - aber eine so Vernachlässigung geht einfach nicht.