Ausfuhrstopp

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Glawe berät mit Peene-Werft-Chefs über Lage in Wolgast

Auf der Peene-Werft, die seit 2013 zur Bremer Lürssen-Gruppe gehört, werden Patrouillenboote für das Saudi-Arabien Land gebaut.
Auf der Peene-Werft, die seit 2013 zur Bremer Lürssen-Gruppe gehört, werden Patrouillenboote für das Saudi-Arabien Land gebaut.
Jens Büttner

Der Bau der Patrouillenboote für Saudi-Arabien gestoppt, viele Mitarbeiter in Kurzarbeit: Wie es auf der Wolgaster Peene-Werft weitergeht, ist derzeit unklar.

Die Lage der Wolgaster Peene-Werft steht am Donnerstagabend im Zentrum eines Treffens von Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) mit Lürssen-Vertretern. Details zu der Besprechung gebe es vorab keine, sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums. Große Teile der 300 Werftarbeiter waren in der vergangenen Woche wegen des vorläufigen Ausfuhrstopps für deutsche Rüstungsgüter nach Saudi-Arabien in Kurzarbeit geschickt worden.

Auf der Werft, die seit 2013 zur Bremer Lürssen-Gruppe gehört, werden Patrouillenboote für das arabische Land gebaut. Nach Informationen der dpa sind von 35 bestellten Booten erst 15 ausgeliefert. Die Schiffe 16 und 17, deren Auslieferung bereits im März genehmigt worden war, sind fertig. Sie sollten ursprünglich im November nach Saudi-Arabien gehen, liegen aber noch auf der Werft. Der Bau von acht weiteren Schiffen hatte bereits begonnen, ruht nun aber bis auf weiteres.