POLIZEI

Graffiti-Sprayer scheitert mit Fluchtversuch

Per Sprung ins kalte Wasser wollte sich ein Mann in Schwerin dem Zugriff der Polizei entziehen. Die schnappten den 41-Jährigen trotzdem.
Der Pfaffenteich in der Schweriner Innenstadt half dem Sprayer nicht, seine Verfolger abzuschütteln.
Der Pfaffenteich in der Schweriner Innenstadt half dem Sprayer nicht, seine Verfolger abzuschütteln. Jens Büttner
Schwerin ·

Alarmiert wurde die Polizei am Samstagmorgen gegen 9.30 Uhr. In der Schweriner Innenstadt sei ein Graffiti-Sprayer unterwegs, hieß es. Die Beamten fanden die Spur des Mannes ziemlich leicht – schließlich habe er sie selbst gelegt, heißt es in einem Bericht der Polizei.

Täter war kein Unbekannter

„Auf seinem Weg durch die Innenstadt beschädigte er weitere Gebäude durch das Auftragen weißer Farbe”, so Lucas Anderson vom Schweriner Revier. Die Fahndung hatte Erfolg. Im Bereich des Pfaffenteichs habe man den Mann aufgegriffen, der sich allerdings noch einen ungeahnten Fluchtversuch leistete. Der 41-Jährige habe sich ausgezogen, sei in den Teich gesprungen und zum gegenüberliegenden Ufer geschwommen. Dort wartete dann allerdings auch die Polizei, um den Schwimmer in Empfang zu nehmen – „entkräftet und frierend”, heißt es in dem Bericht.

Der Mann – mit deutscher Staatsbürgerschaft – sei tags zuvor aus einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung entkommen. Er befinde sich nun wieder unter ärztlicher Aufsicht.

 

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