85-JÄHRIGE GETÖTET

Grausige Details in Schweriner Raubmord-Prozess

Am zweiten Prozesstag um den Raubmord an einer alten Dame in Schwerin sind erschreckende Details bekannt geworden. Die Frau hat deutliche Schmerzen gelitten.
dpa
Der gelernte Koch hatte zu Prozessbeginn vor zwei Wochen gestanden, die allein lebende Frau getötet zu haben, als sie ihn während des Einbruchs überraschte.
Der gelernte Koch hatte zu Prozessbeginn vor zwei Wochen gestanden, die allein lebende Frau getötet zu haben, als sie ihn während des Einbruchs überraschte. Jens Büttner
Schwerin.

Im Prozess um den Raubmord an einer alten Dame in Schwerin sind am Montag im Landgericht grausige Details bekannt geworden. Die Rentnerin sei durch massive Kopfverletzungen, gewaltsame Behinderung der Atmung und signifikanten Blutverlust ums Leben gekommen, berichtete ein Rechtsmediziner der Universität Rostock am zweiten Prozesstag gegen einen 24 Jahre alten Mann aus Schwerin. Während der Attacke des Einbrechers, der in seiner Jugendzeit in der Nachbarschaft gewohnt hatte, habe die 85 Jahre alte Frau deutliche Schmerzen gelitten, bevor sie starb.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten Mord und Raub vor. Der gelernte Koch hatte zu Prozessbeginn vor zwei Wochen gestanden, die allein lebende Frau getötet zu haben, als sie ihn während des Einbruchs überraschte. An Details der Tötung erinnere er sich nicht, behauptete der Angeklagte. Er sei auf der Suche nach Wertsachen gewesen, um seinen Drogenkonsum zu finanzieren. Er floh nach Erkenntnissen der Ermittler mit 150 Euro Bargeld, etwas Schmuck, einer EC-Karte und einem Schließfachschlüssel. Eine Woche nach der Tat wurde er verhaftet.

Der Prozess wird am Mittwoch fortgesetzt. Mit einem Urteil wird im April gerechnet.

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