OSTSEE VOR RÜGEN

Greenpeace beendet Versenken von Steinen

Greenpeace ist der Meinung, dass vor der Insel Rügen zu viel gefischt wird – selbst wenn das legal ist. Deshalb versenkte die Organisation dutzende Steine, was für eine Menge Ärger sorgte.
dpa
Die Umweltorganisation Greenpeace hat das umstrittene Versenken größerer Steine im Meeresschutzgebiet Adlergrund &o
Die Umweltorganisation Greenpeace hat das umstrittene Versenken größerer Steine im Meeresschutzgebiet Adlergrund östlich von Rügen beendet. Stefan Sauer
Mit der Aktion wollten die Umweltschützer verhindern, dass der Boden von Fischern mit Schleppnetzen „durchpflü
Mit der Aktion wollten die Umweltschützer verhindern, dass der Boden von Fischern mit Schleppnetzen „durchpflügt” wird. Stefan Sauer
Sassnitz.

Die Umweltorganisation Greenpeace hat das umstrittene Versenken größerer Steine im Meeresschutzgebiet Adlergrund östlich von Rügen beendet. Seit Sonntag seien dort etwa 60 große Steine mit einem Gewicht von jeweils zwischen 350 Kilogramm und einer Tonne versenkt worden, sagte ein Greenpeace-Sprecher der dpa am Mittwoch. Der Sprecher schloss nicht aus, künftig in den fünf weiteren Schutzgebieten in der Ostsee weitere Aktionen durchzuführen.

Mehr lesen: Bundespolizei muss gegen Greenpeace einschreiten

Die Umweltorganisation deponierte Findlinge auf dem Meeresgrund, um dort die Grundschleppnetzfischerei zu verhindern. Die Bundesämter für Naturschutz (BfN) und für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) haben Greenpeace verboten, weiter Granitsteine auf den Meeresboden zu bringen. Das BSH hat nach eigenen Angaben ein Bußgeld von bis zu 50 000 Euro angedroht. Greenpeace habe gegen die Untersagungsverfügung Widerspruch eingelegt. Das BSH beriet am Mittwoch zunächst noch über weitere Maßnahmen.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Sassnitz

Kommende Events in Sassnitz (Anzeige)

zur Homepage