Rund sieben Wochen nach dem Ende ihres Hungerstreiks treffen die zwei Klimaaktivisten am 12. November den SPD-Kanzlerkandidate
Rund sieben Wochen nach dem Ende ihres Hungerstreiks treffen die zwei Klimaaktivisten am 12. November den SPD-Kanzlerkandidaten Scholz zum öffentlichen Gespräch. Jörg Carstensen
Klima-Protest

Greifswalder trifft nach Klima-Hungerstreik Olaf Scholz

Kurz vor der Bundestagswahl hatte Scholz einem Treffen mit dem jungen Mann aus Greifswald und seiner Mitstreiterin zugesagt.
dpa
Berlin

Rund sieben Wochen nach dem Ende ihres Hungerstreiks treffen am Freitag zwei junge Klimaaktivisten den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz zum öffentlichen Gespräch. Scholz erfüllt damit eine Zusage, die den 21-jährigen Henning Jeschke aus Greifswald und seine Mitstreiterin am Tag vor der Bundestagswahl zum Abbruch ihrer Aktion bewegt hatte.

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Die Klimaaktivisten sprechen vom „Aufstand der letzten Generation”. Sie fordern sofortiges Handeln, um die Erderwärmung zu bremsen. „Der Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlage ist Teil des Grundgesetzes, und durch das Pariser Abkommen ist die Bundesregierung an das 1,5-Grad-Ziel gebunden”, erklärten sie vor dem Gespräch mit Scholz. „Die Klimaaktivist:innen sind entschlossen, die Regierung dazu zu bringen, dieses geltende Recht auch umzusetzen.”

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Für die öffentliche Debatte von Scholz mit Lea Bonasera und Henning Jeschke in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin sind eineinhalb Stunden eingeplant. Sie wird live im Internet übertragen.

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