Kontrollen am Donnerstag
Großaufgebot der Polizei hat Handy-Nutzer im Visier

Handy am Steuer: Wer erwischt wird, muss mit mindestens 100 Euro Strafe und mindestens einem Punkt in Flensburg rechnen (Symbolbild).
Handy am Steuer: Wer erwischt wird, muss mit mindestens 100 Euro Strafe und mindestens einem Punkt in Flensburg rechnen (Symbolbild).
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Am Donnerstag kontrollieren etwa 150 Polizisten in der Seenplatte und in Vorpommern-Greifswald/Rügen, ob sich Auto- und Radfahrer an das Handy-Verbot am Steuer halten.

Am Donnerstag sind in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen etwa 150 Polizisten an mindestens 35 stationären und mobilen Kontrollstellen im Einsatz. Grund sind die aktuellen themenorientierten Verkehrskontrollen. Neben dem Thema „Handy am Steuer” haben die Beamten auch das Überholen im Blick.

Seit dem 19. Oktober 2017 ist die Handybenutzung für Verkehrsteilnehmer teurer. Statt 60, werden künftig mindestens 100 Euro Strafe fällig. Zudem gibt es mindestens einen Punkt in Flensburg.

Werden Radfahrer mit dem Handy am Ohr beim Fahren erwischt, gibt es ein Verwarngeld von 55 Euro – also 30 Euro mehr als vor dem 19. Oktober.

Unfallrisiko steigt

Laut Polizei ist vielen Verkehrsteilnehmern die Gefahr der Handynutzung am Steuer gar nicht bewusst – dabei steigert sie das Unfallrisiko um das Zwei- bis Fünffache. Wer um Beispiel bei einer Geschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde nur zwei Sekunden abgelenkt ist, ist knapp 45 Meter im „Blindflug” unterwegs.

Im gesamten November werden daher in allen drei Landkreisen Verkehrskontrollen und Präventionsveranstaltungen zu diesem Thema durchgeführt.