TATVERDÄCHTIGER FLÜCHTET

Großfahndung nach Messerangriff in Rostock

Nächtlicher Messerangriff zwischen zwei Brüdern in Rostock: Alkoholisierter Tatverdächtiger sticht nach Streit mit Waffe auf Opfer ein – Großfahndung und Festnahme.
Nächtlicher Messerangriff in Rostock: Nach einem Streit zwischen zwei Männern ist es in den frühen Morgenstunde
Nächtlicher Messerangriff in Rostock: Nach einem Streit zwischen zwei Männern ist es in den frühen Morgenstunden zu einem Messerangriff auf offener Straße in Rostock gekommen. Stefan Tretropp
Rostock ·

Nach einem Streit zwischen zwei Männern ist es in den frühen Morgenstunden am Samstag zu einem Messerangriff auf offener Straße in Rostock gekommen. Das Opfer wurde mit Stichen verletzt. Wie die Polizei mitteilte, hatte sich der Angriff gegen 1.45 Uhr in einer Privatwohnung im Petridamm im Stadtteil Brinckmansdorf zugetragen. Auslöser des Angriffs war laut Polizei ein Streit zwischen den beiden Personen. Worum es ging, wurde nicht bekannt.

Tatverdächtiger flüchtet

Im Laufe dieser zunächst verbal geführten Auseinandersetzung zog der deutsche Tatverdächtige plötzlich ein Messer und rammte es in den Körper des Opfers. Das 27-jährige deutschte Opfer konnte sich mit zwei Zeugen aus der Wohnung retten. Auch der mutmaßliche 33-jährige Angreifer floh. Ein zufällig anwesender Taxifahrer kümmerte sich um den Verletzten, setzte ihn in seinen Wagen und rief Rettungskräfte zur Hilfe. Den verständigten Polizeibeamten konnte er nach deren Eintreffen die Fluchtrichtung des Messerangreifers mitteilen. So suchten die Einsatzkräfte mit mehreren Wagen den Petridamm und das nähere Umfeld ab. Polizisten gelang es schließlich, den alkoholisierten Tatverdächtigen in der Straße anzutreffen und vorläufig festzunehmen. Er wurde umgehend in das Zentralgewahrsam der Polizei gebracht.

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Tatwaffe nicht gefunden

Der Verletzte, um den sich auch ein Notarzt kümmerte, kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. „Die Verletzungen sind nicht besorgniserregend“, teilte Michael Brun-Hollien aus dem Polizeipräsidium Rostock mit. Die Beamten suchten den Petridamm nach der Tatwaffe ab, wurden aber auch trotz des Einsatzes eines Suchhundes nicht fündig.

Im weiteren Verlauf fertigten Kriminalbeamte Fotos von einer Privatwohnung im Petridamm an. Die Beamten ermitteln nun wegen einer gefährlichen Körperverletzung.

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Aktualisierungen im Text – 27.03.21 - 12:53: Die Polizei hat die ersten Angaben korrigiert, der Messerangriff soll nicht auf der Straße passiert sein. So wird gemeldet, dass es sich bei den Beteiligten um Brüder deutscher Staatsangehörigkeit handeln soll. Diese hätten zuvor mit zwei Bekannten zusammengesessen und Alkohol konsumiert, als es plötzlich zu einem Streitgespräch zwischen den Geschwistern gekommen sein soll. Im Zuge der Auseinandersetzung soll der 33-jährige Beschuldigte mit einem Messer zweimal auf seinen 27jährigen Bruder eingestochen haben. Dieser konnte sich in Begleitung der beiden Zeugen über den Balkon aus der Wohnung retten.

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