A20-Loch bei Tribsees

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Gründungsarbeiten für Behelfsbrücke abgeschlossen

Laut Verkehrsminister Christian Pegel soll die Behelfsbrücke über das A20-Loch im Dezember in Betrieb genommen werden.
Laut Verkehrsminister Christian Pegel soll die Behelfsbrücke über das A20-Loch im Dezember in Betrieb genommen werden.
Stefan Sauer

Ende in Sicht? Am A20-Loch ist am Donnerstag der letzte Pfahl für die Behelfsbrücke eingesetzt worden. Die soll nun montiert und im Dezember eröffnet werden.

In der kommenden Woche jährt sich die die Ankündigung einer „kurzfristigen” Sperrung der A20 – die wohl noch einige Zeit andauern wird. Ein kleiner Hoffnungsschimmer für Autofahrer und Umleitungs-Anwohner: Am Donnerstag ist dem Verkehrsministerium in Schwerin zufolge der letzte der 301 Gründungspfähle für die Behelfsbrücke über das A20-Loch gesetzt worden. Die Pfahl-Achsen werden seit Anfang vergangener Woche jeweils mit einem Beton-Überbau versehen, auf den dann die Behelfsbrücke montiert werden soll.

Ist also ein Ende in Sicht? „Wenn alles reibungslos läuft, können wir die Behelfsbrücke voraussichtlich Anfang Dezember in Betrieb nehmen”, so Verkehrsminister Christian Pegel. „Dann rollt der Verkehr, zunächst auf einer Spur pro Richtung, wieder über die Autobahn.” Wann die A20 bei Tribsees wieder zweispurig befahrbar sein wird, ist unklar.

Ursprünglich war die Eröffnung der Behelfsbrücke für den Spätsommer geplant, dann aber auf das Jahresende verschoben worden.

Bis dahin müssen Autofahrer weiter die Umleitungsstrecken nutzen. Dort werden am Freitag nach vier Wochen Testbetrieb die elektronischen Hinweistafeln in den Regelbetrieb genommen. Diese sollen die Fahrtzeiten über die A20-Umleitung und die Entlastungsstrecke B110/Demmin anzeigen.