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Die Stadt Greifswald, die Unimedizin und die Initiative „Greifswald solidarisch” sammeln erneut Hilfsgüter für Menschen aus der von Russland angegriffenen Ukraine. Noch benötigt werden etwa Hygieneprodukte, Unterwäsche und Lebensmittel. Stefan Sauer
Krieg in der Ukraine

Hälfte der Flüchtlingsunterkünfte für Ukrainer in MV bereits belegt

Millionen Menschen sind vor dem Krieg in der Ukraine schon geflohen. Angesichts verschärfter Angriffe Russlands wird mit weiter zunehmenden Flüchtlingsströmen gerechnet.
dpa
Schwerin

Mecklenburg-Vorpommern bereitet sich weiter auf die Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine vor. Bis Montagabend waren landesweit etwa 9100 Plätze für die Unterbringung von Menschen aus den Kriegsgebieten geschaffen worden. Davon waren mit knapp 4800 die Hälfte belegt, war am Mittwoch vor der nächsten Sitzung des Krisenstabes beim Innenministerium zu vernehmen. Neben der weiteren Bekämpfung der Corona-Pandemie soll es in den Beratungen erneut auch um die Flüchtlingsaufnahme gehen.

Bisher vor allem Mütter mit Kindern in MV

Den Angaben zufolge erreichten bislang vor allem Mütter mit ihren Kindern Mecklenburg-Vorpommern. Die meisten konnten demnach in Dauerunterkünften untergebracht werden. Doch gehen die Plätze in den bislang bereitstehenden Wohnungen langsam zur Neige, 3800 Plätze sind belegt, knapp 600 noch frei. Allerdings sind die Kapazitäten in den Notunterkünften noch nicht erschöpft, gut drei Viertel der 4500 Plätze dort sind den Angaben zufolge noch frei.

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Am Mittag will sich Vize-Regierungschefin Simone Oldenburg (Linke) bei einem Besuch in Groß Strömkendorf (Nordwestmecklenburg) über die Unterbringung von Flüchtlingen dort informieren. In dem Dorf bei Wismar wurde in einem Hotel eine Erstaufnahmestation für 140 Personen eingerichtet, die vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) mit betreut wird. Der Landesverband unterstützt nach Angaben von Geschäftsführer Jan-Hendrik Hartlöhner die Landkreise dabei, Notunterkünfte zu errichten. In Mecklenburg-Vorpommern sollen Kapazitäten für die Unterbringung von insgesamt 16 000 Flüchtlingen aus der Ukraine geschaffen werden.

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