FUßBALL 3. LIGA

Hansa-Fans randalieren auf Weg zum Jena-Spiel

Noch vor dem Fußballspiel zwischen Hansa Rostock und Jena mussten einige Fans der Hanseaten wieder nach Hause fahren. Pyrotechnik und Pfefferspray spielten eine Rolle.
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Einige Hansa-Fans zündeten am Wochenende Pyrotechnik.
Einige Hansa-Fans zündeten am Wochenende Pyrotechnik. (Archivbild) Peter Krüger
Rostock.

34 Fans von Hansa Rostock sind am Samstag noch vor dem Spiel gegen den FC Carl Zeiss Jena wieder zurück in Richtung Heimat geschickt worden. Sie waren mit einem Regionalzug aus Richtung Stralsund kommend nach Rostock unterwegs. Nach ihrer Ankunft um kurz vor 11 Uhr begab sich die Gruppe auf einen Bahnsteig des Rostocker Hauptbahnhofes und zündete dort Pyrotechnik, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Um weitere Straftaten zu verhindern, kamen Beamte der Bundespolizei am Bahnsteig hinzu. Die Gruppe der Hansa-Fans stellte sich laut Polizei verbal und körperlich gegen die Kräfte, sodass unter anderem Pfefferspray zum Einsatz kam. Dadurch wurden zwei Fans leicht verletzt und mussten durch den Polizeiärztlichen Dienst vor Ort versorgt werden.

Pyrotechnik und Betäubungsmittel bei Hansa-Fans gefunden

Nachdem die Situation beruhigt werden konnte, wurden alle 34 Fans festgenommen, durchsucht sowie ihre Personalien überprüft. Bei der Durchsuchung wurde weitere Pyrotechnik sowie Betäubungsmittel (5,4 Gramm weißes Pulver) entdeckt. Während des Polizeieinsatzes versuchten mehrere Fans zu flüchten, indem sie die Polizeiabsperrung durchbrechen wollten.

Gegen die 34 Fans wurde ein sogenanntes Betretungsverbot für die Hansestadt Rostock für die Dauer des Fußballspiels ausgesprochen, um weitere Straftaten zu verhindern. Die Gruppe wurde anschließend in Begleitung der Bundespolizei mit einem Regionalzug auf die Heimreise geschickt.

Durch die Bundespolizei wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs, den Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, der Beleidigung, des Betäubungsmittelgesetzes, der Körperverletzung und der Eisenbahnbetriebsordnung eingeleitet. 

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