CORONA-PANDEMIE

Harter Lockdown in MV bis in den Februar

Außergewöhnliche Zeiten – außergewöhnliche Maßnahmen: Das Land MV will der Wirtschaft helfen, weil der Bund zu langsam ist. Und noch etwas verkündete die MV-Regierung.
Die Innenstädte auch in MV bluten langsam aus.
Die Innenstädte auch in MV bluten langsam aus. Rolf Vennenbernd
Schwerin.

Auf Bundesebene klemmt es bei der Antragsplattform – Teile der versprochenen Wirtschaftshilfen können deshalb noch nicht ausgezahlt werden. Jetzt wird die MV-Landesregierung mit einem Vorschuss Teile von dringend benötigten Wirtschaftshilfen zur Verfügung stellen. Das erklärten Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) im Anschluss an einen Wirtschaftsgipfel mit Vertretern aus Unternehmen und Gewerkschaften.

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„Das Land finanziert bei schwerwiegenden Liquiditätsproblemen die Corona-Hilfen des Bundes im Einzelfall vor”, hieß es am Donnerstagnachmittag bei einer Pressekonferenz in der Staatskanzlei in Schwerin. Mit dieser Formulierung soll verhindert werden, dass das Land mit Anträgen überschwemmt wird. Es gehe wirklich nur um Hilfen in absoluten Notfällen, wenn beispielsweise ausstehende Gehälter nicht gezahlt werden könnten und die Zahlungsunfähigkeit drohe, so die Marschroute in Regierungs- und Wirtschaftskreisen.

Mehr lesen: Schwesig fordert zügigere Impfstoffbeschaffung

Hilfe für Einzelhandel

Ein weiterer Punkt der beschlossenen Maßnahmenliste ist die Einführung einer Marktpräsenzprämie für den Einzelhandel. Hierfür stehen 5 Millionen Euro zur Verfügung. Das Land gewährt für Betriebe des Einzelhandels, die infolge der Schließungen im November und Dezember 2020 einen durchschnittlichen Umsatzrückgang von mindestens 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aufweisen, eine einmalige Pauschale in Höhe von 5.000 Euro. Die Summe gilt pro Antragsteller und ist gedacht für Maßnahmen zur Erhöhung der Marktpräsenz, also beispielsweise für Werbung und Verkaufsförderaktionen, aber auch für den Aufbau eines Internetauftritts oder Onlineshops, vorzugsweise auf dem digitalen Marktplatz MV. Hiervon profitieren insbesondere Einzelhändler in touristisch geprägten Orten.

Dem Einzelhandel soll auch geholfen werden, die Belastungen für Beschäftigte durch Kurzarbeit abzumildern und vor allem über eine Qualifizierungsförderung dafür Sorge zu tragen, dass eine fachlich fundierte Ausbildung auch in Corona-Zeiten gegeben sei.

Gleichzeitig kündigte Wirtschaftsminister Glawe an, dass eine Task Force gegründet werde, die sich kontinuierlich damit befassen würde, wie eine Öffnung von geschlossenen Betrieben künftig aussehen könne. „Im Januar aber gibt es aufgrund der hohen Infektionsrate definitiv keine Öffnungen oder Lockerungen”, machte Glawe deutlich.

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Kommentare (22)

dessen wirtschaftliche Säulen vom Tourismus, von der Landwirtschaft und von den wenigen verbliebenen Werften geprägt ist, sollte nicht noch aktiv dazu beitragen, die Reste seines Mittelstandes zu vernichten, der mühsam in 30 Jahren nach der DDR hier aufgebaut wurde.

mit Landwirtschaft und den Werften zu erwähnen ist schon hart sarkastisch gemeint oder? Jedes Unternehmer in jenen Branchen besteht doch eh nur noch deshalb weils staatlich subventioniert wird.

"Harter Lockdown in MV bis in den Februar"
Was ist denn das schon wieder für eine reißerische Überschrift?! Hab ich was verpasst? Gibt's schon die nächste Verlängerung? Über den 31. Januar hinaus?
Komisch, in dem Artikel ist dazu überhaupt nix zu lesen. Auch nicht, dass irgend jemand überhaupt etwas dazu verlautbaren lassen hätte.
Ich meine, ich bin nicht so naiv zu glauben, dass hinter verschlossenen Türen nicht genau daran gearbeitet würde, aber was ist das für ein journalistisches Niveau, in der Überschrift eine Behauptung aufzustellen, von der im Text dann nicht mal ansatzweise die Rede ist.
[Anm.d.Red.: Im Text steht: „Im Januar aber gibt es aufgrund der hohen Infektionsrate definitiv keine Öffnungen oder Lockerungen”, machte Glawe deutlich.]

Schreibt der Rest halt auch.

Und was Insiderdinge betrifft...
Der NK hat, soweit ich es gelesen habe mindestens zweimal über die Ausgangssperre berichtet und in beiden Artikeln nicht erwähnt, dass Dinge des täglichen Bedarfs hinzuzählten, obwohl es in Allgemeinverfügung 34 als dritter Punkt aufgeführt war.

Bums, bei der nächsten Korrektur der Verfügung, also die Nummer 35 tauchte der Punkt nichtmehr auf. Da hat das dritte Auge mal ganze Arbeit geleistet.
[Hinweis d. Red.: Ja, unter Punkt 1 nicht mehr. Ist zu Punkt 2 e gewandert: "Versorgungsgänge für die Gegenstände des täglichen Bedarfs und der Einkauf in Ladengeschäften sowie die Inanspruchnahme sonstiger Dienstleistungen," wenn auch eingeschränkter, da nicht mehr im Landkreis oder Nachbarlandkreisen erlaubt. ]

Das ist ja wohl ein wesentlicher Unterschied, ob der Lockdown bis zum 31. Januar - also bis zum Monatsende - geht (bzw. nach derzeitigem Stand offiziell gehen soll) oder ob er "bis in den Februar hinein" geht. Das hieße dann nämlich nicht, dass am 31. Januar Schluss wäre, sondern dass der Lockdown - einige Tage oder Wochen(?) - in den Februar hinein reicht. Davon ist jedoch überhaupt keine Rede in dem Artikel. Und es wird auch nicht gesagt, dass es eine konkrete Aussage dazu aus der maßgeblichen Politikerriege des Landes gegeben hätte. Da hilft es auch nichts, sich jetzt ein bisschen dumm zu stellen und darauf zu verweisen, dass Herr Glawe verlautbaren ließ, dass es im Januar keine Öffnungen oder Lockerungen gibt. Die Überschrift lautet nicht etwa "Keine Lockerungen im Januar", sondern "Lockdown bis in den Februar".
Nochmal: Ich bin nicht so blauäugig zu glauben, dass wir ab 01. Februar unser Leben zurück bekommen, aber offiziell ausgesprochen hat das doch wohl noch niemand.
Riecht aus meiner Sicht sehr nach der mittlerweile schon seit Monaten praktizierten Taktik der Landes- und Bundesregierungen, in regelmäßigen Abständen erstmal ein paar Testballons steigen zu lassen, damit der Pöbel genug Zeit hat, sich langsam an den Gedanken zu gewöhnen. Damit wird doch vor allem auch darauf spekuliert, dass mit der Gewöhnung auch die Gegenwehr schwindet - und das mit Erfolg.

Bis nach Ostern, wird uns bloß wieder nur häppchenweise serviert. Vielleicht kommt ja noch der totale Hausarrest. Mir egal, solange ich mich mit allem versorgen kann, sprich einkaufen 🤷🏻‍♂️.

So ist es... immer Stück für Stück an den Bürger weitergeben. So hält man die Masse ruhig wie man sieht.

Eine Neue Runde, eine neue Wahnsinnsfahrt!!!
Vor allem muss unbedingt verschärft werden... im LK MSE ist die Inzidenz fast wieder auf 200 gesunken, bisherige Tendenz (scheinbar) sinkend. Vielleicht sind aber auch die Zahlen wieder nicht repräsentativ.

Wie über Weihnachten, Silvester oder danach ... die Zahlen sind nicht durch die Decke gegangen.
Alles nicht Aussagekräftig wegen fehlender Übermittlung von Testergebnissen an den Feiertagen, da muss schließlich niemand während einer weltweiten, tödlichen Pandemie arbeiten und der zuständige für das Faxgerät hatte leider Urlaub.

Zitat Herr Wieler: "Am Ende dieses Jahres werden wir die Pandemie kontrolliert habe"
.... is ja zum Glück bald

.es wird bald niemanden mehr interessieren. Es gibt aus Berlin seit März mehr Widersprüche als Wahrheiten.
Wenn das ganze Ausmaß der Schäden in Wirtschaft und Gesellschaft auf einmal serviert würde, käme es womöglich zum Generalstreik und das wollen wir selbstverständlich nicht.

Dafür wird das gegenseitige Schulterklopfen, für den Sieg über Corona, von Berlin aus noch weit über die Landesgrenzen zu hören sein.
Und die Bevölkerung wird auf ewig dankbar sein...müssen.

Und fleißig Wählerstimmen ankreuzen, hoffentlich an der richtigen Stelle!!!!

... Lokdown dauert und dauert und dauert. Im Nachrichtenportal N-TV war heute zu lesen,

"Gezählt werden dabei sowohl Menschen, die unmittelbar an der Erkrankung verstarben als auch Menschen mit Vorerkrankungen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und bei denen sich nicht abschließend nachweisen lässt, was die genaue Todesursache war."
Quelle: N-TV v. 14.01.2020
Um wieviel Fälle es sich handelt, wurde nicht gesagt, aber interessant allemal.

Vielleicht kann der NK der Sache mal nachgehen?

Ja, und ein getesteter, der nach 48 Stunden sein Ergebnis bekommt und positiv ist, dabei vor Schreck vom Balkon stürzt , ( und verstirbt) ist auch ein Corona Toter! Man kann sich garnicht mehr freiwillig testen lassen, hab’s mehrfach versucht, viel zu kompliziert! Das soll auch nicht sein, wenn sich alle testen lassen würden ( Symptomfrei, um trotzdem sicher zu gehen , müsste in die Statistik mit einfließen) da würde die Corona- Statistik zusammfallen wie ein Kartenhaus 🤮. Aber so ist es .

... da dürfen wir demnächst die Wohnung nur noch verlassen wenn wir vorher die Genehmigung der örtlichen Polizeidienststelle eingeholt haben. Das wir dann dort in eine Liste eingetragen und so weiss man wer wie oft die Wohnung verlassen hat. Dazu wird dann eine Service Hotline eingerichtet. Schlimmer geht immer.

in Griechenland und Teilen Russlands genau so gemacht.
Daraus bestehen die feuchten Träume der Riege in Berlin.
Es wird genau so kommen und einige werden es nie begreifen

Das RKI fordert eine Verschärfung des Lockdown, weil „es sein könnte“, dass die Mutationen die Lage verschärfen.
Die neue Studie der Stanford-Universität über die Schädlichkeit und Nutzlosigkeit von Lockdowns und die Empfehlungen der WHO werden einfach ignoriert.

Wenn die Bevölkerung nicht durch die jahrelange "Gehirnwäsche" durch die Medien (von wegen unabhängiger und kritischer Journalismus) völlig verblödet ist, solle es doch jedem auffallen, dass es nicht um irgendein gefährliches Virus und den Schutz der Menschen geht. Die Zahlen sind nicht wirklich hoch gemessen an anderen Todesursachen und schon gar nicht im Vergleich zur Gesamtbevölkerung. Und aussagekräftig sind sie auch nicht, da bei den jährlichen Grippewellen niemals Erhebungen erfolgt sind und man somit keinen Vergleich hat. Der Lockdown bringt, wie man sieht, gar nichts. Im Frühjahr sind die Zahlen gefallen, weil es wärmer würde. Und jetzt steigen sie, weil Grippezeit ist...übrigens: ist jemandem beim Betrachten der Daten vom RKI (für jedermann im Internet einzusehen) aufgefallen, dass es bisher noch so gut wie keine Grippetoten gibt? Scheinbar ist das Grippevirus so nett, Corona in diesem Jahr das Feld zu überlassen. Ebenso ist Corona wohl so intelligent, dass es keine festgelegten Grenzen überschreitet, zwischen 20 und 6Uhr besonders aggressiv ist, sich durch Alkohol (besonders nach 21Uhr) besonders stark verbreitet...ich könnte noch mehr aufzählen. Im Supermarkt hat mich noch nie jemand um Kontaktdaten gebeten, Restaurants und Kultureinrichtungen haben das getan und mussten trotzdem schließen...Kantinen sind aber geöffnet. Friseure sind geschlossen, wieso haben dann Fußballprofis so exakt rasierte Muster in der neuen Frisur? Touristen dürfen nicht in Hotels... können Geschäftsleute keine Krankheiten übertragen? Alle starren auf die ach so hohen Zahlen und bemerken nicht, dass unsere Grundrechte ausgehebelt werden. Die Regierung verlangt sogar durch die Maskenpflicht Gesetzbruch (Arbeitsschutzgesetze). Und wir sind Versuchstiere bezüglich Stress (Isolation, Existenzbedrohung, keine Regeneration, Ängste...) und für einen in kürzester Zeit zusammengeschusteter Impfstoff. Es sollte jedem zu denken geben, dass man in 8Monaten einen Coronaimpfstoff entwickelt hat, der ja scheinbar gegen alle Mutationen hilft, wo man es knapp 60Jahren noch nicht geschafft hat, einen Grippeimpfstoff zu entwickeln. Leute, wacht auf!!

Grippewelle gibt es doch nicht extra , Corona ist die Grippewelle.😜Ein Schelm.....,..,

Und es ist bereita angekündigt: "Dazu solle in der kommenden Woche eine Ministerpräsidentenkonferenz einberufen werden. In der Regierung von Rheinland-Pfalz geht man laut Bericht von einer Verschärfung bis Ende Februar aus."

https://www.focus.de/gesundheit/news/aktuelle-corona-lage-im-ticker-1244-tote-in-24-stunden-aerzteverband-gegen-lockerungs-debatte_id_12867256.html?utm_source=msn.com&utm_medium=referral&utm_campaign=inline-textlinks

was ist eigentlich so hart daran? Ich radel immer noch jeden Tag zur Arbeit ins Labor, alle Kollegen, welche kein HO machen können sind jeden Tag, den ganzen Tag da. Die gehen genau wie vor dem "harten" Lockdown nach der Arbeit einkaufen, genau wie ich. Jo krass hart dieser Lockdown.

sollten Sie mal Ihren engen Horizont verlassen, und diejenigen befragen, die nicht mehr arbeiten, weil ihnen quasi Berufsverbot erteilt wurde. Viele von denen wissen nicht mehr, wovon sie ihre Miete bezahlen sollen.
Oder Sie befragen die, die sich zwischen homeoffice und Betreuung ihrer Distanz-beschulten Kinder zerreißen. Mir fallen auch noch Menschen, v.a. Alte, ein, die an Einsamkeit zugrunde gehen.

😱 Mein Gott, was haben Sie bloß für eine beschränkte Realität?! Nur eine kleine Anregung: Fragen Sie mal die Schüler, deren Eltern, die Azubis, die Studenten, auch die Kita-Kinder, die Leute in der Gastronomie, dem Handel, dem Tourismus, der Kultur, der Freizeitbranche und im Dienstleistungsbereich, die (Sport-)Vereine, die Nutzer und Konsumenten dieser Angebote, die Kurzarbeiter, die Gekündigten bzw. diejenigen, deren befristeter Arbeitsvertrag nicht mehr verlängert wurde, ... und diese Aufzählung ist ganz sicher nicht abschließend.

So sind viele konditioniert worden, frei nach dem Motto "Was geht mich fremdes Elend an.".