WEITERE LOCKERUNGEN IN SICHT

Hat MV das Coronavirus besiegt?

Es ist ein ganz entscheidender Tag: Am Dienstag berät die Landesregierung über weitere Lockerungen in MV. Die niedrigen Infektionszahlen lassen hoffen.
Regiert das Land mit den niedrigsten Infektionszahlen in der Corona-Krise: MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD).
Regiert das Land mit den niedrigsten Infektionszahlen in der Corona-Krise: MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Jens Büttner
Schwerin.

Schaltet Mecklenburg-Vorpommern als eines der ersten Bundesländer nach der Corona-Krise in den normalen Alltagsbetrieb? Zwar hält sich die Landesregierung unter Führung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig mit allzu optimistischen Vorhersagen offiziell noch zurück und am fünfstufigen „MV-Plan” fest – doch gibt es auch vorsichtige Anzeichen, dass ab dem 15. Juni weitreichende Lockerungen gelten könnten.

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MV hat bundesweit die niedrigsten Infektionszahlen

Am Dienstag, 9. Juni, wird das Kabinett mit Unterstützung medizinischer Expertise die aktuellen Infektionszahlen genau analysieren und dann auch bewerten. Dann kann die Politik auch sehen, wie sich die Lockerungen im Tourismusbereich, die am 25. Mai in der Woche vor dem Pfingstfest gegriffen hatten, auf das Infektionsgeschehen ausgewirkt haben.

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Spekulationen aus dem Umfeld der Landesregierung, dass Mecklenburg-Vorpommern aufgrund der bisher niedrigsten Infektionszahlen in ganz Deutschland von der bisher geltenden Lockerungsstufe 3 gleich in die Lockerungsstufe 5 schalten werde, dementiert Regierungssprecher Andreas Timm.

 

„MV-Plan” ist nicht in Stein gemeißelt

Gleichzeitig betont Timm, dass bei entsprechend guten Werten Phase 4 der Lockerungen wie geplant umgesetzt werden soll – gemeinsam mit Vertretern der Kommunen, der Gewerkschaften und der Wirtschaft werde aber auch beraten, „ob es darüber hinaus weitere Lockerungen gibt, die schon zum 15. Juni in Kraft treten können”.

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Der fünfstufige Ausstiegsplan aus dem im März verhängten Lockdown sei selbstverständlich nicht in Stein gemeißelt, ergänzte der Regierungssprecher. Allerdings müsste trotz aller Lockerungen an zuverlässigen Hygienemaßnahmen, am Mund-und-Nasenschutz im ÖPNV und in Geschäften sowie an den bewährten Abstandsregeln festgehalten werden.

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Öffnungen von Wellnessbereichen und Saunen?

Die Lockerungsstufe 4 beinhaltet unter anderem die Prüfung von Hygienekonzepten zur Öffnung von Hallenbädern (einschließlich Spaß- und Freizeitbädern) sowie unter Auflagen von Wellnessbereichen und Saunen.

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In der Stufe 5 beispielsweise könnte es „vielfältiges Sporttreiben auf und in allen Sportanlagen unter Auflagen” geben. Auch die „Wiederaufnahme des Spitzen- und Berufssports ohne Einschränkungen” würde in Stufe 5 auf der Agenda stehen – ebenso wie die Öffnung von Indoorspielplätzen.

Im Anschluss an Stufe 5 würde nur noch die „Finale Öffnung” kommen – es wäre dann die Rückkehr in jenen Alltag, den die Bürger bis Mitte März gewohnt waren.

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