„VON DER POLITIK IM STICH GELASSEN”

Hausärzte melden Zweifel am Corona-Impfplan an

Der Hausärzteverband Mecklenburg-Vorpommern warnt vor großen Schwierigkeiten, die seiner Ansicht nach bei der Vorbereitung der bevorstehenden Corona-Impfaktion nicht bedacht wurden.
Eine Impfung (Symbolbild)
Eine Impfung (Symbolbild) Karl-Josef Hildenbrand
Neubrandenburg ·

Der Hausärzteverband Mecklenburg-Vorpommern, der rund 500 Allgemeinmediziner vertritt, ist in die Vorbereitungen zu den Corona-Impfungen nicht einbezogen worden. „Wir fühlen uns von der Politik im Stich gelassen“, erklärte Vorstandsmitglied Dr. Jan Eska am Donnerstag per Pressemitteilung. Wichtige Informationen zum Impfstoff und zur Strategie des Landes fehlten.

„Als Hausärzte müssen wir täglich zahlreiche Fragen unserer Patienten zum Corona-Impfstoff beantworten, können aber nicht umfassend aufklären, weil wir über die aktuellen Entwicklungen nicht in Kenntnis gesetzt wurden“, sagte Dr. Eska. „Wir dürfen das Vertrauen unserer Patienten nicht verspielen“, so Dr. Eska. Er gehe davon aus, dass sich besonders ältere Menschen mit zahlreichen Vorerkrankungen nicht ohne umfassende Beratung impfen lassen. In den zentralen Impfstellen sei diese Zeit vermutlich nicht eingeplant.

Mehr lesen: Impfzentren in Vorpommern-Greifswald einsatzbereit

400.000 Impfungen im Jahr 2020

Seit Jahrzehnten sind die Hausärzte des Landes in die wesentlichen Impfprogramme eingebunden. Allein im Jahr 2020 nahmen sie rund 400.000 Impfungen in Mecklenburg-Vorpommern vor. „Für uns lässt sich nicht nachvollziehen, warum wir so wenig in die Impfplanungen einbezogen werden“, sagt Dr. Jan Eska. Nach Informationen des Herstellers Biontech sei die Lagerung des Impfstoffes kein Problem. So habe Biontech eine „bedenkenlose Lagerung für bis zu fünf Tage in handelsüblichen Kühlschränken garantiert“.

Für die Hausärzte stelle sich die Frage, ob die Patienten bei Impfkomplikationen in den Praxen oder den Impfzentren behandelt werden. Ein weiterer Aspekt, der die Hausärzte bewegt: „Warum gab es für uns noch keine Abfrage des zuständigen Ministeriums, wer sich gegen Covid-19 impfen lassen möchte?“ Viele Hausärzte und ihre Mitarbeiter gehörten schon altersbedingt in die Risikogruppe.

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Kommentare (6)

Es wäre besser wenn die Ärzte ihren Zweifel an der Impfung selbst äußern würden.
Dann würden sie ganz in ihrem hippokratischen Eid handeln und nicht im Sinne ihres Geldbeutels und ihrer Karriere.

Kein deutscher Arzt ist verpflichtet, diesen überholten Eid, der u.a. verbietet, Blasensteine zu operieren, abzulegen.

Im Sinne des Menschen der vor ihnen sitzt zu handeln.

🤦🏼‍♂️

werden in diesem Land bedroht, weil sie nach bestem Wissen und Gewissen handeln, wenn sie Atteste gegen Masken ausstellen, dabei müssten es alle wissen, denn:

[Hinweis und Frage d. Red.: Bitte keine kompletten Seiten hier reinkopieren. Rauskopierten Text aus der folgenden PDF "Gesundheitliche Bewertung von Kohlendioxid in der Innenraumluft" entfernt. Und wo in dieser von Ihnen geposteten Bekanntmachung des Umweltbundesamtes finden sich Masken wieder?]

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/pdfs/kohlendioxid_2008.pdf

zu lesen unter: Kinderarzt kündigt eine Klage beim Gerichtshof in Den Haag an

https://www.nachdenkseiten.de/?p=68071#h09

Unter der Maske wird auch CO2 rückgeatmet. Dazu gibt es auch eine Studie. Aber ein Verlinken erspare ich mir und werde es hier in Zukunft auch nicht mehr tun. Das wäre Aufgabe von anderen....
Schöne Weihnachten....