Die Besatzung eines Hausbootes rief die Wasserschutzpolizei zur Hilfe. (Symbolfoto)
Die Besatzung eines Hausbootes rief die Wasserschutzpolizei zur Hilfe. (Symbolfoto) Paul Zinken
Auf dem Wasser

Hausboot-Besatzung aus misslicher Lage befreit

Mieter eines Hausbootes wurden nachts vom Unwetter überrascht – plötzlich löste sich ihr Anker. Ein Mann in Plau am See hätte sein Sportboot erst gar nicht starten dürfen.
Schwerin

In der Nacht von Freitag auf Samstag erhielt die Wasserschutzpolizei Schwerin um 00.52 Uhr einen Hilferuf von der Besatzung eines Hausbootes.

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, löste sich aufgrund des starken Windes mit Böen von bis zu 9 Bft und hohen Wellengangs der Anker eines gemieteten Hausbootes auf dem Schweriner Innensee. In der Dunkelheit verlor die vierköpfige Besatzung die Orientierung.

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Den Beamten gelang es, das Hausboot zu orten und Kontakt mit der Besatzung aufzunehmen. Anschließend wurde es in einen windgeschützten Bereich gebracht. Glücklicherweise wurde bei dem nächtlichen Einsatz niemand verletzt und die Besatzung kam mit dem Schrecken davon.

Betrunkener mit Boot unterwegs

Wie die Polizei am Sonntag weiter mitteilte, wurde zudem am Freitag in Plau am See ein betrunkener Sportbootführer von den Beamten aus dem Verkehr gezogen. Dieser war auf der Müritz-Elde-Wasserstraße von Malchow in Richtung Plau unterwegs. Ein Zeuge meldete den Mann bei der Wasserschutzpolizei. Durch die genaue Beschreibung des Fahrers, konnte dieser in einer nahegelegenen Marina angetroffen werden.

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Eine Atemalkoholkontrolle ergab 2,86 Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt, eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen zum Sachverhalt dauern an.

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