TRIBSEES

Heimlichtuerei bei den Ursachen für das A20-Loch

Im Oktober 2017 versank die A20 bei Tribsees im Moor. Im Sommer 2021 liegt die Ursache des Desasters immer noch im Dunkel. Sollen die Gründe vertuscht werden?
Ende im Gelände: Im Oktober 2017 war die A20 zwischen den Anschlussstellen Tribsees und Bad Sülze im Moor versunken.
Ende im Gelände: Im Oktober 2017 war die A20 zwischen den Anschlussstellen Tribsees und Bad Sülze im Moor versunken. Bernd Wüstneck
Tribsees ·

Vor einem Jahr hatte der Nordkurier zum wiederholten Mal bei der Bundesanstalt für Straßenwesen nach den Ergebnissen zur Ursachenforschung für den Zusammenbruch der A20 zwischen den Anschlussstellen Tribsees und Bad Sülze gefragt. Außer ausweichenden Antworten gab es keine Erklärung für das Desaster, das die deutsche Ingenieurskunst weltweit infrage stellte.

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Kommentare (6)

Die Wahrheit ist irgendwo da draußen, tief im Moor.

Die Antwort weis ganz allein , das Moor, oder verschwiegende Ingenieure

... ist schon dreist, diese Autobahn wurde mit Steuergeld bezahlt. Dem Steuerzahler, also auch mir, wird der Grund der Katastrophe dann vorenthalten. Schande über diese Heimlichtuerei.

Dann müßte man ja zugeben das die Vernässung des Trebeltals ein Griff ins Klo war.Nichts gegen Naturschutz,aber man sollte sich bei solchen Aktionen schon bestehende Bauten anschauen bevor man sowas macht.

von Verschiebung von Baustoffen. Das eigentlich eingeplante Material wurde zwar in großen Mengen geliefert und bis heute nicht bezahlt. Stattdessen wurden minderwertige Baustoffe verwendet und nun wird keine Krähe einer anderen ein Auge aushacken.

Würden unsere tollen Politiker in die private Haftung genommen, würden unsere Gefängnisse im Land dafür nicht mehr ausreichen. Ob Flughafen BER, der Bahnhof Stuttgart 21 oder das neue Tesla-Werk überall baut man wild drauf los. Laut Preisausschreibung gewinnt der günstigste Anbieter, doch dieser schafft das in der Regel nicht und geht Pleite. Dann stellt man wieder grobe Baumängel fest usw. Die Projekte werden am Ende zehnmal so teuer wie geplant. Schaut man sich deutsche Bauten der Vergangenheit an, die man immer gern als Diktatur verspottet, diese halten eben bis heute noch.