AUTO ZERRISSEN

Horror-Unfall bei Rostock fordert Toten und Schwerverletzten

Auf der B 108 bei Laage schleuderte ein Auto so heftig gegen einen Baum, dass es in zwei Teile gerissen wurde. Die Rettungskräfte konnten nur noch einem der Insassen helfen.
Der VW Passat wurde bei dem Aufprall auf den Baum zerrissen, die Fahrzeugteile landeten kopfüber auf einem Acker bei Rost
Der VW Passat wurde bei dem Aufprall auf den Baum zerrissen, die Fahrzeugteile landeten kopfüber auf einem Acker bei Rostock-Laage. Stefan Tretropp
Rettungskräfte suchten das Gebiet nach weiteren Insassen ab, die möglicherweise aus dem Auto geschleudert wurden. Da
Rettungskräfte suchten das Gebiet nach weiteren Insassen ab, die möglicherweise aus dem Auto geschleudert wurden. Das bestätigte sich zum Glück nicht. Stefan Tretropp
Laage.

Ein nächtlicher Horror-Verkehrsunfall auf der B 108 nahe Laage (Kreis Rostock) hat am frühen Sonntagmorgen ein Todesopfer und einen schwer verletzten Autoinsassen gefordert. Ein Pkw war gegen einen Baum gerast und in zwei Teile gerissen worden. Zu dem furchtbaren Unglück kam es nach Polizeiangaben kurz nach Mitternacht.

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Der mit zwei Insassen besetzte VW Passat befuhr nach ersten Erkenntnissen die L 39 aus Richtung Kossower Krug und setzte seine Fahrt weiter geradeaus über die B 108 in Richtung Laage fort. In einer leichten Linkskurve kam der Fahrer aus noch nicht geklärten Gründen nach rechts von der Strecke ab, überfuhr eine Leitplanke und schleuderte gegen zwei Bäume. Durch den heftigen Aufprall zerriss das Fahrzeug in zwei Teile. Das, was von dem Auto übrig blieb, landete mehrere Meter weiter kopfüber auf einem Acker.

Fahrer schwer verletzt im Krankenhaus

Ein Großaufgebot an Rettungskräften eilte nur kurz nach dem Unfall zur Unglücksstelle, die einem Trümmerfeld glich. Der Notarzt konnte dem Beifahrer nicht mehr helfen, dieser war bereits verstorben. Der Fahrer war in seinem Wrack noch eingeklemmt, er konnte gerettet werden. Mit schwersten Verletzungen kam er in den Schockraum der Uniklinik nach Rostock. Der Polizei zufolge gibt es Anhaltspunkte, dass der Fahrer alkoholisiert war. Zahlreiche Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr suchten das Umfeld um die Unfallstelle ab, da sie befürchteten, dass eventuell weitere Insassen herausgeschleudert wurden. Dies bestätigte sich jedoch nicht.

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Ein Dekra-Sachverständiger sowie die Kriminalpolizei kamen zum Einsatz. Die Bundesstraße 108 blieb während der Unfallaufnahme, Beräumung und Bergung mehrere Stunden bis in den Sonntagmorgen gesperrt. Die Polizei hat nun die herausfordernde Aufgabe, die genaue Unfallursache zu klären.

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