WISMARER BUCHT

Hubschrauber rettet Frau von der Insel Walfisch

Auf der kleinen Insel Walfisch in der Wismarer Bucht hat sich eine Frau so schwer verletzt, dass sie ein Rettungshubschrauber trotz Starkregen und heftigen Windböen aufs Festland bringen musste.
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Trotz starkem Regen und heftigem Wind wurde eine schwer verletzte Frau von der Insel Walfisch in der Wismarer Bucht mit einem Hubschrauber gerettet (Symbolbild).
Trotz starkem Regen und heftigem Wind wurde eine schwer verletzte Frau von der Insel Walfisch in der Wismarer Bucht mit einem Hubschrauber gerettet (Symbolbild). Bernd Wüstneck
Wismar.

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, begann am Dienstag gegen 14 Uhr der Rettungseinsatz für eine schwer verletzte Frau auf der Insel Walfisch in der Wismarer Bucht. Die 79-jährige hatte sich bereits zwei Tage zuvor einen Unterschenkel gebrochen.

Die Frau und ihr gleichaltriger Partner hatten die Polizei aber nicht über die Verletzung informiert. Beide arbeiten auf der Insel zwischen der Stadt Wismar und der Insel Poel als ehrenamtliche Vogelschutzwarte. Die Insel Walfisch ist ein Naturschutzgebiet.

Zustand der Patientin kritisch

Das Schlauchboot der Wasserschutzpolizei Wismar brachte zwei Rettungssanitäter auf die Insel. Der kritische Allgemeinzustand der Patientin, verursacht durch die nicht behandelte Versorgung der inneren Verletzungen, erforderte eine Bergung mittels Rettungshubschrauber. Der Einsatz erfolgte unter schwierigen Wetterbedingungen mit Starkregen und heftigen Windböen.

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Kommentare (1)

vorm Krankenhaus? In den Zeitungen liest man in letzter Zeit ja öfters mal von noch an Ort und Stelle wiederbelebten Menschen (z.B. nach Verkehrs-, Sport- oder Badeunfällen), die dann "trotz stunden- oder sogar tagelangen Kampfes" der Krankenhaus-Ärzte "ihren Verletzungen erlagen" *grübelnd guck*