Warnstreik

Hunderte Lehrer streiken für besseres Gehalt

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft protestiert am Dienstag in Schwerin für eine bessere Bezahlung im öffentlichen Dienst. Sie fordern mindestens 150 Euro mehr im Monat.
dpa
In Schwerin haben am Dienstag hunderte Lehrer, Erzieher und Hochschulangestellte für eine bessere Bezahlung im öffen
In Schwerin haben am Dienstag hunderte Lehrer, Erzieher und Hochschulangestellte für eine bessere Bezahlung im öffentlichen Dienst gestreikt. Mohssen Assanimoghaddam
Schwerin

Lehrkräfte und Hochschulangestellte ringen in Mecklenburg-Vorpommern um mehr Gehalt. Rund 400 Lehrer, Lehrerinnen und Hochschulangestellte seien am Dienstag zur zentralen Veranstaltung des Warnstreiks nach Schwerin gekommen, hieß es von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Etwa 300 von ihnen seien Lehrkräfte.

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Die Gewerkschaft hatte für Dienstag zu einem ganztägigen Warnstreik in Schulen und Hochschulen Mecklenburg-Vorpommerns aufgerufen. Sie will damit den Druck auf die Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen des Öffentlichen Dienstes erhöhen.

Streikende wenden sich direkt an die MV-Regierung

Nach einem Protestzug durch Schwerin machen die Lehrkräfte ihrem Unmut mit einer Kundgebung vor der Staatskanzlei Luft und richten sich direkt an die Adresse der Landesregierung. Landesweit gab es der Gewerkschaft zufolge zudem Aktionen von Lehrkräften vor Schulen. Auf ihrer Facebook-Seite zeigte die GEW unter anderem streikende Lehrer in Rostock, Jürgensdorf, Neuenkirchen und Möllenhagen.

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In der aktuellen Tarifrunde für den Öffentlichen Dienst fordern die Gewerkschaften eine Gehaltserhöhung von fünf Prozent, mindestens aber 150 Euro.

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