STRECKE BERLIN-HAMBURG

ICE kollidert mit Hirsch – 365 Minuten Verspätung

Endstation Brahlstorf: Ein ICE auf der Strecke von Berlin nach Hamburg ist mit einem Hirsch kollidiert. Im nächsten Bahnhof mussten alle Fahrgäste aussteigen.
Bei Hagenow war ein ICE mit einem Hirsch zusammengestoßen.
Bei Hagenow war ein ICE mit einem Hirsch zusammengestoßen. Bundespolizei
Hagenow ·

Auf der Schnellfahrstrecke von Berlin nach Hamburg ist am vergangenen Freitag ein ICE mit einem Hirsch zusammengestoßen. 40 Fahrgäste mussten umsteigen, laut Bahn gab es eine Verspätung von 365 Minuten.

Der Schnellzug war am Freitagabend auf dem Streckenabschnitt zwischen Pritzier und Brahlstorf (bei Hagenow) mit dem Hirsch zusammengestoßen, wie die Bundespolizei erst am Montag meldete. Der ICE 1562 wurde demnach im Frontbereich stark beschädigt. Der Hirsch sei bei dem Aufprall aus dem Gleisbereich geschleudert worden.

Weiterfahrt mit dem nächsten Zug

Der Triebfahrzeugführer betätigte sofort die Bremse und brachte seinen Zug zum Stehen. Die Bahnstrecke musste ab 19.30 Uhr einseitig gesperrt werden. Nach Begutachtung des Schadens sei festgestellt worden, dass der Zug noch fahrbereit war. Somit wurde der ICE mit Schrittgeschwindigkeit bis zum Bahnhof Brahlstorf gefahren. Dort konnten die 40 Reisenden aussteigen.

Der Folgezug nahm sie dann nach Hamburg mit. Die Strecke wurde laut Polizei nach zwei Stunden wieder frei gegeben. Insgesamt sei bei 15 Zügen eine Verspätung von 365 Minuten zusammen gekommen.

Niemand wurde bei dem Unfall verletzt.

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Kommentare (2)

…außer dem Hirsch.
RIP.

Er zieht sie mit der Hand. Nordkurier Wie oft noch.
[Anm. d. Red.: Danke für den Hinweis. Wir geloben Besserung. Einen schönen Montag.]