Berufs-Statistik

Immer weniger Menschen in MV arbeiten in der Landwirtschaft

Die Landwirtschaftsbetriebe haben im bundesweiten Vergleich die größten Flächen mit den wenigsten Arbeitern zu bewirtschaften.
dpa
100 Hektar Land werden in MV von durchschnittlich gerade mal 1,2 Arbeitskräften bewirtschaftet.
100 Hektar Land werden in MV von durchschnittlich gerade mal 1,2 Arbeitskräften bewirtschaftet. Jens Büttner
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Schwerin.

Die Landwirtschaft hat als Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern an Bedeutung verloren. Im Jahr 2016 beschäftigte der Bereich 18.100 Menschen dauerhaft, wie das Statistische Landesamt am Montag in Schwerin bekanntgab. Hinzu kamen 5800 Saisonkräfte.

Drei Jahre zuvor, im Jahr 2013, waren es noch 18.800 Dauerbeschäftigte, im Jahr 2003 sogar 23.470. Die Unternehmen benötigen auch weniger Saisonkräfte: 2013 waren es den Angaben zufolge 6200, zehn Jahre davor 6764.

Für 100 Hektar sind den Berechnungen zufolge nur noch 1,2 Arbeitskräfte benötigt. Dies sei der niedrigste Wert im Vergleich der Bundesländer, hieß es. Anfang der 1990er Jahre hatte es noch 5 Beschäftigte je 100 Hektar gegeben. Damals arbeiteten mehr als 70.000 Menschen in der Landwirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns.