Die acht Impfstützpunkte in MV – jeweils einer pro Landkreis beziehungsweise kreisfreier Stadt – würden
Die acht Impfstützpunkte in MV – jeweils einer pro Landkreis beziehungsweise kreisfreier Stadt – würden in Kürze erweitert (Symbolbild). Sven Hoppe
Corona-Pandemie

Impftempo in MV nimmt laut Ministerium an Fahrt auf

In Mecklenburg-Vorpommern lassen sich mehr mehr Menschen gegen das Coronavirus impfen. Dies geht aus aktuellen Zahlen des Gesundheitsministeriums in Schwerin hervor.
dpa
Schwerin

Nach Angaben des Schweriner Gesundheitsministeriums nimmt das Tempo bei den Corona-Schutzimpfungen an Fahrt auf. Am Mittwoch seien rund 12.740 Impfungen erfolgt, teilte ein Sprecher des Ministeriums am Freitag auf Anfrage mit. Am Dienstag seien es rund 7680 und am Montag rund 5250 gewesen. Am Montag der vorhergehenden Woche lag der Wert demnach bei rund 3880.

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Ministerin Stefanie Drese (SPD) rufe zuallererst alle bisher Nicht-Geimpften dringend auf, sich impfen zu lassen. Auffrischungsimpfungen würden vorrangig Immungeschwächten, über 70-Jährigen oder etwa Bewohnern von Pflegeheimen angeboten. Über 80 Prozent der Pflegeheime hätten bereits ein Impfangebot erhalten.

„Jetzt sind zunächst die Älteren und Vorerkrankten dran!”, wird Drese zitiert. In diesen Tagen bekämen alle über 70-Jährigen – den Angaben zufolge rund 150.000 Menschen – einen Brief mit der Möglichkeit, telefonisch einen Impftermin zu buchen. Die über 80-Jährigen seien bereits vor einer Woche angeschrieben worden.

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Warten auf Booster-Impfung

Die ab 18-Jährigen sollen folgen, allerdings im Regelfall nur, wenn die Zweitimpfung sechs Monate zurückliegt. Verkürzungen könnten nur in Einzelfall erwogen werden. Erste Ansprechpartner für Auffrischungsimpfungen seien die Haus- und Fachärzte. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts haben 5,8 Prozent der Bevölkerung im Nordosten eine Auffrischungsimpfung erhalten.

Die acht Impfstützpunkte – jeweils einer pro Landkreis beziehungsweise kreisfreier Stadt – würden in Kürze erweitert, etwa durch längere Öffnungszeiten, zusätzliche Nebenstandorte oder Impfstrecken. Zusätzlich würden weitere Impfstellen eingerichtet. Außerdem kämen mobile Impfteams zum Einsatz. Mit dem Landeskommando der Bundeswehr sei man bereits im Austausch. Sie werde breite Unterstützung leisten.

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Nach Angaben des Ministeriums wird aktuell wieder ein Terminmanagement aufgebaut. Ab Ende kommender Woche soll es die Möglichkeit der telefonischen Terminvereinbarung geben. Dafür sollen mehr als 50 externe Mitarbeiter sorgen. Spätestens Anfang Dezember sollen auch online Terminvereinbarungen für Impfungen erfolgen können.

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