Wirtschaft

Inflation in MV ist höher als bundesweit

Verbraucher in Mecklenburg-Vorpommern bekommen weniger für ihr Geld. Vor allem zwei Bereiche heizen die Inflation hier stärker an, als im bundesweiten Vergleich.
dpa
Menschen in Mecklenburg-Vorpommern können sich von ihrem Geld immer weniger kaufen (Symbolbild).
Menschen in Mecklenburg-Vorpommern können sich von ihrem Geld immer weniger kaufen (Symbolbild). Bernd Wüstneck
Schwerin

Angeheizt vor allem von höheren Energiekosten sind die Verbraucherpreise in Mecklenburg-Vorpommern im September um 4,4 Prozent im Vergleich zum September 2020 gestiegen. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Statistischen Landesamtes hervor. Damit lag die Inflation im Nordosten über der deutschlandweit ermittelten Rate von 4,1 Prozent.

Eine Vier vor dem Komma war bundesweit zuletzt im Dezember 1993 ermittelt worden. Eine höhere Inflation schwächt die Kaufkraft von Verbrauchern – sie können sich für einen Euro weniger kaufen als zuvor.

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In Mecklenburg-Vorpommern war die Teuerungsrate bereits im August über die Marke von vier Prozent geklettert. Das Amt meldete ein um 4,3 Prozent höheres Preisniveau als im August 2021. Im Juli hatte die Inflation bei 3,8 Prozent gelegen, im Juni noch bei moderateren 2,4 Prozent.

Hohe Sprit- und Heizölpreise

Als Hauptgrund für das stark gestiegene Preisniveau nannte ein Experte des Statistikamtes in Schwerin am Montag die hohen Energiepreise. An den Zapfsäulen im Pendlerland Mecklenburg-Vorpommern musste demnach im September 27,1 Prozent mehr für Kraftstoffe bezahlt werden als vor Jahresfrist. Heizöl verteuerte sich um 34,1 Prozent, bei Gas lag der Preisanstieg im September hingegen bei moderaten 3,5 Prozent. Fernwärme legte im Vergleich um 8,1 Prozent zu.

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Aber auch manche Lebensmittel sind erheblich teurer geworden, zum Beispiel Eier (plus 21 Prozent), Tomaten (plus 51,7 Prozent), Kopf- und Eisbergsalat (plus 45,8 Prozent) oder Kartoffeln (plus 19 Prozent) und Kaffee (plus 10,8 Prozent). Einen Lichtblick für Verbraucher meldet das Statistikamt bei Bananen – sie verbilligten sich seit September 2020 um 2,5 Prozent.

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Kommentare (2)

Die Verteuerung geht auch grundsätzlich mit den Beginn der Urlaubssaison und den Ferien einher. Da wundert auch nicht das so ein Neoliberaler Wirtschaftsknecht wie de Fernandez, mit unser schönes Tourismusland und nicht Heimatland daher kommt. Geld muss gescheffelt werden und wenn es auf dem Rücken der Einheimischen und Wähler ist, pech gehabt die können ja umziehen.

So und bevor Grasovka ichbindas n Schlaganfall an der Tastatur bekommt, poste ich mal was er dazu zu sagen hätte: " grunz,blubber blubber, hgfrgjknmmpff, grunz, grunz!!!11!1!11!11!!"

Tja irgendwo haben sich bestimmte Leute wieder verzockt und nun muss die Kolonie und ihre Sklaven wieder für bluten. Die dummen Schlafschafe können sich dafür wieder die Tribute von Panem mit Werbeunterbrechung ansehen.