CORONAVIRUS

Inzidenz in MV ist deutlich gesunken

Am Dienstag wurden in Mecklenburg-Vorpommern 170 Corona-Fälle und fünf Tote gemeldet. Die Inzidenz ist dennoch in vielen Landesteilen deutlich gesunken.
In Mecklenburg-Vorpommern schlugen Corona-Tests am Dienstag 170 mal positiv an.
In Mecklenburg-Vorpommern schlugen Corona-Tests am Dienstag 170 mal positiv an. Matthias Balk
Rostock ·

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern ist deutlich gesunken. Der landesweite Durchschnitt liegt nun bei 76,6 (minus 17,9 im Vergleich zum Vortag), wie es am Dienstag vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) hieß. Inwiefern das lange Osterwochenende und damit verbunden eine geringere Anzahl an Tests die Zahlen beeinflusst haben, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Die Inzidenzen der einzelnen Landkreise und kreisfreien Städte lauteten am Dienstag:

  • Ludwigslust-Parchim 100,1 (minus 30,7)
  • Mecklenburgische Seenplatte 111,2 (minus 8,5)
  • Nordwestmecklenburg 68,6 (minus 36,3)
  • Landkreis Rostock 52,4 (minus 23,6)
  • Vorpommern-Greifswald 95,1 (minus 1,7)
  • Vorpommern-Rügen 40,9 (minus 13,8)
  • Stadt Rostock 59,3 (minus 17,2)
  • Schwerin 75,3 (minus 21,9)

Am Dienstag wurden in Mecklenburg-Vorpommern 170 neue Corona-Fälle und fünf Tote gemeldet, wie es vom Lagus weiter hieß. Insgesamt sind demnach seit Beginn der Pandemie 881 Menschen in MV gestorben, 31.903 Corona-Fälle wurde insgesamt gemeldet. 27.899 Menschen gelten dem Lagus nach als genesen. Aktuell würden 305 Menschen in Krankenhäusern behandelt werden, davon 82 auf Intensivstationen.

Die meisten neuen Corona-Fälle gab es am Dienstag in Vorpommern-Greifswald mit 91, gefolgt vom Kreis Seenplatte mit 35. Vorpommern-Rügen meldete 17 und der Kreis Rostock zehn Infektionen. Ludwigslust-Parchim registrierte sieben, Schwerin sechs, die Stadt Rostock drei Infektionen und Nordwestmecklenburg einen Fall.

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Das zusätzliche Impfen ohne festen Termin hat den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte und Nordwestmecklenburg einen gehörigen Ansturm und Schub beschert. Wie Sprecher der Landkreise am Dienstag erklärten, kamen zu den Zusatz-Impftagen für Menschen mit 60 und mehr Jahren am Karsamstag und Ostermontag Hunderte Impfwillige mehr als ursprünglich erwartet. Noch immer hat der Landkreis aber einen saftigen Überschuss an Impfdosen vom Hersteller Astrazeneca. Ein weiterer „spontaner” Impftag in Neubrandenburg und Demmin soll da Abhilfe schaffen.

 

 

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