CORONAZAHLEN

Inzidenz in MV nähert sich der Einstelligkeit

Mecklenburg-Vorpommern hat weiterhin die niedrigste Inzidenz bundesweit. Am Freitag könnte die Zweistelligkeit fallen. In nur einem Landkreis stieg sie leicht an.
Die Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern nähert sich der Einstelligkeit.
Die Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern nähert sich der Einstelligkeit. © photoguns - stock.adobe.com
Neubrandenburg ·

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche ist in Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstag erneut gefallen. Die sogenannte Inzidenz liegt bei 11,7. Das ist ein Rückgang um 2,4 im Vergleich zum Vortag. Mecklenburg-Vorpommern hat damit weiterhin die niedrigste Inzidenz bundesweit. Insgesamt haben die Gesundheitsämter 18 neue Coronainfektionen gemeldet. Am Mittwoch waren es 24 Neuinfektionen.

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Nur ein Landkreis mit gestiegener Inzidenz

Vor einer Woche waren noch 66 Neuinfektionen gemeldet worden; die Sieben-Tage-Inzidenz betrug 19,3 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

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Hier sind die jeweiligen Inzidenzen und Neuinfektionen im Nordosten:

  • Ludwigslust-Parchim bei 24,6 (-4,7; 1 Corona-Fall)
  • Mecklenburgische Seenplatte bei 19,4 (-4,2; vier Corona-Fälle)
  • Vorpommern-Greifswald bei 11,5 (-4,2; drei Corona-Fälle)
  • Stadt Rostock bei 10,0 (-1,0; ein Corona-Fall)
  • Nordwestmecklenburg bei 9,5 (-1,3; null Corona-Fälle)
  • Schwerin bei 6,3 (-1, null Corona-Fälle)
  • Landkreis Rostock bei 6,5 (+0,5; sieben Corona-Fälle)
  • Vorpommern-Rügen bei 1,3 (-1,4; zwei Corona-Fälle)

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Es starb keine weitere Person im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle im Land verharrt damit bei 1124.

Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten liegt bei 43.948. Als genesen gelten rund 42.163 Menschen. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten beträgt derzeit 75 – das sind neun weniger als am Mittwoch. 28 Corona-Patienten befanden sich am Donnerstag auf Intensivstationen, drei weniger als am Tag zuvor.

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Kommentare (4)

Dafür dankt der Gutmensch der Fürstin von MV.

aber die staatlich verornete Kindesmißhandlung findet weiter statt.
Schüler müssen mit Maske im Unterricht sitzen.
Was denken sich Politiker eigentlich dabei. Es ist eine Schande-eine so alte deutsche Schande.

Man hätte vor 9 Tagen überall sich umarmen sollen, wie beim Aufstieg des FC Hansa Rostock, dann wäre die Inzidenz noch schneller runter. Auf die schlimmen Folgen der wissenschaftlich herbeiorakelten Outlaw-Aktion von Tausenden Hansa-Fans mit OB Madsen wird man vergebens warten.

Schüler weiter:

Praxis aus Bassum wünscht sich alternative Corona-Tests für Kinder

Nasenbluten durch häufiges Testen

Nach dem Testen blutet bei immer mehr Kindern die Nase. Das beobachtet das Team der Praxis von Hals-, Nasen- und Ohrenarzt Dr. Faleh Zohbi aus Bassum - und wünscht sich Alternativen.

Bassum – Für die Schüler ist es schon Routine: Vor dem Gang in die Schule das Stäbchen in die Nase, um sich auf Corona zu testen. Zweimal in der Woche. Doch so unkompliziert, wie es sich sagt, ist es für einige Kinder nicht, weiß Neptina Zohbi, die das Management in der Hals-, Nasen-, Ohrenarztpraxis ihres Mannes Dr. Faleh Zohbi in Bassum übernimmt.
„Seit das Testen für die Schüler zur Pflicht geworden ist, kommen immer mehr Kinder zu uns, die unter Nasenbluten leiden.“

Dabei handele es sich hauptsächlich um Grundschüler. „Kindernasenschleimhäute sind sehr empfindlich und bluten sehr schnell, wenn das Stäbchen zu grob eingeführt wird.“ Die Eltern kommen dann mit den Kindern in die Praxis und Dr. Zohbi und sein Team müssen den kleinen Patienten eine Vollnarkose für etwa fünf Minuten geben. In dieser Zeit veröden sie die geplatzten Äderchen mithilfe einer elektrischen Pinzette. „Doch das nützt auch nicht viel, wenn sie am nächsten Tag wieder getestet werden“, sagt Neptina Zohbi.

Verletzungen nicht ungewöhnlich
Dass es zu Verletzungen in der Nase kommt, sei nicht ungewöhnlich, schließlich werde der Test meist nicht von Fachleuten durchgeführt. „Und selbst bei denen kann es passieren, dass Blutungen auftreten.“ Zu tiefes Einführen des Stäbchens sei nicht ungefährlich, denn der Knochen, der das Gehirn schütze, sei bei Kindern noch dünner als bei Erwachsenen. „Und auch die kommen wegen Blutungen zu uns. Zum Beispiel Menschen, die in der Pflege tätig sind und jeden Tag getestet werden“, so Zohbi. „Da müssen wir entsprechend oft veröden. Das führt aber wiederum dazu, dass in der Nase alles verkrustet.“

https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/bassum-ort51127/nasenbluten-nach-dem-corona-test-90786490.html

Tja, was soll man dazu noch sagen. Politiker sind ein selten dä...Pack und schädigen Kinder durch Maskenpflicht und Testwahn. Wer sich nicht erpressen lassen will, darf eben nicht mehr zur Schule.
Was hat das noch mit einem gesunden Menschenverstand zu tun?!