Polizei-Kontrolle

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Jeder Zweite zu schnell auf A20 unterwegs

Auf der A20: Der Fahrer hatte beide Hände am Handy - statt am Lenkrad. (Es ist wirklich der Fahrer, zu erkennen am Verlauf des Gurtes.)
Auf der A20: Der Fahrer hatte beide Hände am Handy - statt am Lenkrad. (Es ist wirklich der Fahrer, zu erkennen am Verlauf des Gurtes.)
Polizei

237 Fahrer von 400 kontrollierten sind an einer Baustelle bei Neubrandenburg zu schnell unterwegs gewesen. Drei Fahrer haben es besonders übertrieben.

Bei einer nächtlichen Kontrolle an einer Baustelle auf der Autobahn 20 bei Neubrandenburg hat die Polizei diesmal besonders viele Raser ertappt. Von 400 Kraftfahrern waren in der Nacht zu Freitag bei erlaubten 60 Stundenkilometern 237 Fahrer zu schnell, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag in Neubrandenburg. Das entspreche 58 Prozent.

Traurige „Spitzenreiter” an der gesperrten Auf- und Abfahrt Neubrandenburg-Ost waren drei Autofahrer, die mit 165, 156 und 142 Stundenkilometer gemessen wurden. Sie müssten mit 600 Euro Bußgeld, drei Monaten Fahrverbot und zwei Punkten in der Verkehrssünderkartei rechnen.

Einen Autofahrer ertappten die Beamten, der zu schnell war und auch noch beide Hände am Handy statt am Lenkrad hatte. Insgesamt drohe 26 Fahrzeugführern ein Fahrverbot und 111 Fahrern – also mehr als jedem Vierten – ein Bußgeld, da sie um mehr als 21 Stundenkilometer zu schnell waren. An der Baustelle werden die Auf- und Abfahrten erneuert, deshalb sei die Reduzierung nötig, sagte die Sprecherin.