CORONAVIRUS

Jetzt schon 14 Infizierte in MV

In Rostock sind zwei weiterer Corona-Fälle bekannt geworden. Bei der IG Metall wurde das Büro geräumt.
Mittlerweile wurden elf Corona-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern bestätigt.
Mittlerweile wurden elf Corona-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern bestätigt. Wolfgang Kumm
Rostock.

Die Zahl der Corona-Infizierten in Mecklenburg-Vorpommern ist am Dienstag weiter gestiegen. Im Landkreis Rostock ist ein dritter Fall bestätigt worden. Bei dem Erkrankten handelt es sich um einen 52-jährigen Mann aus Rostock. Wo er sich infiziert hat, wird zur Stunde durch das Gesundheitsamt ermittelt. 

+++Aktualisierung: Am Dienstagabend veröffentlichte das Gesundheitsministerium die information, dass es einen 14. Corona-Fall im Land gibt. Es handelt sich um einen 44-jährigen Mann aus Rostock. Auch er ist ein Reiserückkehrer aus Österreich. Das Gesundheitsamt werde die Kontaktpersonen ermitteln und entsprechend informieren, hieß es in der Mitteilung.+++

 

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Auch in der Mecklenburgischen Seenplatte gibt es laut dem Gesundheitsministerium einen neuen Fall. Eine 41-jährige Frau, die von einer Reise aus Österreich zurückgekehrt war, wurde positiv getestet. Sie befindet sich mit engen Kontaktpersonen in häuslicher Isolation. Der dritte neue Corona-Fall ist ein 51-jähriger Mann, der ebenfalls in Österreich war. Der Rostocker wurde zu Hause isoliert, mögliche Kontaktpersonen ermittelt. 

IG Metall in Rostock geräumt

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Einer der Corona-Fälle im Land steht im Zusammenhang mit dem DGB-Haus in Rostock. Das Virus wurde bei Familienangehörigen einer Mitarbeiterin von IG Metall in Rostock nachgewiesen, teilte der Geschäftsführer der IG Metall Rostock-Schwerin, Stefan Schad, dem Nordkurier am Dienstag mit. Die Gewerkschaft habe am Dienstag vorsorglich das Büro in Rostock geschlossen, alle fünf Mitarbeiter arbeiteten bis auf Weiteres von zuhause aus.

„Außerdem haben wir alle öffentlichen Auftritte und Maßnahmen abgesagt”, sagte Schad. Derzeit würden Tests durchgeführt, Ergebnisse würden frühestens am Mittwoch vorliegen. Dann werde man über die weitere Vorhergehensweise entscheiden. Die Stadt Rostock wollte sich trotz mehrmaliger Nachfrage am Dienstag nicht zu dem Fall äußern.

In Mecklenburg-Vorpommern werde Testzentren eingerichtet. Ein Patient, der befürchtet, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, soll sich den Angaben des Ministeriums zunächst bei seinem Hausarzt telefonisch melden. Der Arzt prüfe dann, ob ein begründeter Verdachtsfall vorliegt. Anschließend solle der Patient auf Weisung des Arztes in ein Abstrichzentrum gehen. Hier befinden sich die Testzentren:

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Kommentare (2)

Und? Keine Meldungen mehr aus China?
Wo das Übel angeblich begonnen hat.

Ich gehöre selbst zu den Risiko Gruppen die von dem Virus sehr gefährtet sind .Deshalb verstehe ich die Landeshauptstadt Schwerin überhaupt nicht das sie auf Grossveranstaltungen nicht verzichten möchte.Haben die Verantwortlichen die landes sowie Weltweite Situation nicht Wahrgenommen. Wo ist deren Fürsorgepflicht und schutz gefährteter Bürger geblieben , auch wenn es im Moment nur 3 Offizielle Fälle gibt heisst das nicht das weitere schon infizierte hier durch die lande ziehen.ich habe die vermutun g das der komerzielle gewinn hier im Vordergrund steht und nicht der Schutz der Bürger, hier wird nicht die Epidemie eingedämmt oder verlangsamt sondern noch gefördert. ich sage nur wacht mal auf bevor euch das Virus überrennt dann ist das gejammer wieder gross. Aber wahrscheinlich muss es erst die Verantwortlichen selber betreffen bevor sie merken das sie wiedermal falsch entschieden haben.