TROTZ MINDESLOHNS

Jobs im Gastgewerbe legen in MV überdurchschnittlich zu

Viele hatten aufgrund der Einführung des Mindestlohns mit einem Rückgang der Jobs im Gastgewerbe gerechnet. Doch das Gegenteil ist der Fall. In MV stieg die Zahl der im Gewerbe Tätigen um vier Prozent.
dpa
Die Zahl der Personen, die in MV im Gastgewerbe tätig ist, ist im vergangenen Jahr leicht angestiegen.
Die Zahl der Personen, die in MV im Gastgewerbe tätig ist, ist im vergangenen Jahr leicht angestiegen. Axel Heimken
Schwerin.

Trotz Einführung des Mindestlohns vor zwei Jahren ist die Zahl regulärer Jobs im Gastgewerbe Mecklenburg-Vorpommerns um fast vier Prozent gestiegen. Mitte 2016 waren in den Hotels und Gaststätten des Landes 36.700 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt und damit gut 1300 mehr als zwei Jahre zuvor.

Das geht aus Daten hervor, die das Pestel-Institut in Hannover im Auftrag der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) erhoben hat. „Auch Arbeitgeber, die vor dem gesetzlichen Mindestlohn als „Job-Killer” und „Konjunktur-Bremse” gewarnt haben, sind in der Realität angekommen und kleinlaut geworden”, stellte Gewerkschaftssprecher Jörg Dahms in einer am Donnerstag verbreiten Mitteilung fest.

Der Arbeitsplatzzuwachs insgesamt lag im gleichen Zeitraum im Nordosten unter zwei Prozent.

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Kommentare (1)

Sozialversicherungspflichtig...hoert sich ja sehr gut an, ab 451.-€ bei wieviel Stunden wie aufgeteilt ?
Also muessen 4 Leute beschaeftigt werden um gut 1800.-€ zu erwirtschaften, was den Lohn eines Vollzeitbeschaeftigten unterster Lohngrupoen entspricht.
Was fuer den Vollverdiener gerade zum ueberleben reicht, wird also noch geviertelt und als Erfolg gefeiert .