Wälder in MV

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Julia Klöckner informiert sich über Dürreschäden

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) will sich am Donnerstagnachmittag ein Bild von den Dürreschäden in der Forstwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern machen.
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) will sich am Donnerstagnachmittag ein Bild von den Dürreschäden in der Forstwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern machen.
Kay Nietfeld

Die Dürre hat Feld und Wald zu schaffen gemacht. Bauern erhalten nun Nothilfen, Waldbesitzer nicht. Die Bundesagrarministerin will sich im Landkreis Rostock ein Bild machen.

Trockenheit und Hitze haben in diesem Sommer in der Landwirtschaft und in den Wäldern Spuren hinterlassen. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) will sich am Donnerstagnachmittag ein Bild von den Dürreschäden in der Forstwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern machen. Der Bundesverband der Waldeigentümer hatte sich im August verärgert darüber gezeigt, dass Bauern Millionen-Nothilfen für große Dürreschäden bekommen, nicht aber die Waldbesitzer.

Klöckner wird in der Forstbetriebsgemeinschaft Waldverein Bansow im Landkreis Rostock erwartet. Nach Angaben des Bundesministeriums ist ein Großteil der Anpflanzungen in den Forsten vertrocknet. Aber auch bei älteren Bäumen können langfristige Schäden eingetreten sein und sich noch über Jahre auswirken. Zudem begünstigte das Wetter Schädlinge wie Borkenkäfer, Eichenprozessionsspinner und bestimmte Baumpilze, teilten Forstleute mit.