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Justizministerin erhebt schwere Vorwürfe gegen Forensische Psychiatrie

Mit Fährtenhunden ist die Polizei auf der Suche nach dem als gewalttätig eingeschätzten Straftäter, dem am 09.03.2015 bei einem Aufenthalt in einer Klinik die Flucht gelang. Der 49-Jährige war nach seiner Verurteilung wegen Raubes und Körperverletzung in den Maßregelvollzug gekommen.
Mit Fährtenhunden ist die Polizei auf der Suche nach dem als gewalttätig eingeschätzten Straftäter, dem am 09.03.2015 bei einem Aufenthalt in einer Klinik die Flucht gelang. Der 49-Jährige war nach seiner Verurteilung wegen Raubes und Körperverletzung in den Maßregelvollzug gekommen.
Bernd Wüstneck

Nach der Flucht eines Rostocker Gewalttäters bei einem Krankenhausaufenthalt hat Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) Vorwürfe gegen die Forensische Psychiatrie erhoben, in der der Mann zuvor als Patient behandelt worden war.

Entgegen den Vorschriften sei dem 49-Jährigen bereits am Freitag bekanntgewesen, dass am Montag darauf sein Operationstermin in der Hals-Nasen-Ohren-Klinik angesetzt war, sagte Kuder am Donnerstag nach Auswertung der vorliegenden Erkenntnisse. "So hatte er ausreichend Zeit, seine Flucht vorzubereiten."

Es sei nicht auszuschließen, dass er sich bereits am Wochenende in den Besitz einer Schere brachte und diese beim Verlassen der forensischen Klinik bei sich führte, sagte die Ministerin. Der Mann ist seit Montag vergangener Woche auf der Flucht.

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