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Taucher im Einsatz

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Kaikante in Stralsund einsturzgefährdet?

Ein Teilabschnitt der Kaikante hinter dem Stralsunder Ozeaneum ist bis auf weiteres nicht zugänglich. Der rote Bereich zeigt die Sperrzone.
Ein Teilabschnitt der Kaikante hinter dem Stralsunder Ozeaneum ist bis auf weiteres nicht zugänglich. Der rote Bereich zeigt die Sperrzone.
Stadt Stralsund

Der Hansakai in Stralsund ist Teil eines Sanierungsprojekts der Stadt Stralsund. Bei einer Prüfung entdeckten Taucher den schlechten Zustand der Spundwände.

In Stralsund musste der Hansekai hinter dem Ozeaneum vor kurzem gesperrt werden. Die Nördliche Hafeninsel gehört zu dem Gebiet, für das in der nächsten Zeit Sanierungen vorgesehen sind. Im Zuge der vorbereitenden Untersuchungen des Hafenbereichs stellten Taucher fest, dass die Spundwandkonstruktion am Hansekai nicht mehr genug Standsicherheit gewährt. Der bauliche Zustand war deutlich schlechter als erwartet.

Taucher noch im Einsatz

Als Sofortmaßnahme musste die Kaikante durch einen Bauzaun großflächig abgesperrt werden um einen Lasteneintrag zu verhindern. Betroffen ist der Bereich zwischen dem Lotsenhaus und der Liegestelle der Gorch Fock. Noch sind die Untersuchungen nicht abgeschlossen, teilt die Stadtverwaltung Stralsund auf Anfrage des Nordkurier mit. Da die Taucher noch im Einsatz sind, ist es bis dato nicht möglich genauere Aussagen über das Ausmaß der Situation zu treffen.

Genauere Informationen will die Stadtverwaltung erst voraussichtlich am Mittwoch den 17. Oktober bekanntgeben. Die Stadtverwaltung beabsichtigt, die erforderliche Umgestaltung der nördlichen Hafeninsel einschließlich der Instandsetzung der Kaikanten so schnell wie möglich voranzubringen. Die endgültige Gestaltung der Sicherung der Kaikante bis zum Baubeginn wird noch geprüft.

Eine Spundwand ist ein Verbau zur Sicherung von Baugruben. Ihr kommt, je nach Verwendung, auch eine Dichtungsfunktion zu. Im Falle eines Hafengeländes schützt sie den Kai vor Wasser.