Chemotherapie von Krebspatienten könnte mit dem neuen Therapieansatz nicht mehr nötig sein.
Ein neuer Therapieansatz könnte Chemotherapie bei Krebspatienten überflüssig machen. Rolf Vennenbernd
Neue Therapie

Kann Krebs bald ohne Chemotherapie bekämpft werden?

Um Tumorzellen einzudämmen, wurde bislang zumeist auf Chemo- oder Strahlentherapie vertraut. Mit einem neuen Therapieansatz soll das künftig nicht mehr nötig sein.
dpa
Greifswald

Eine Stärkung des Immunsystems könnte Hautkrebs in Zukunft bekämpfen. Das zumindest legen Forschungsergebnisse der Unikliniken Rostock (UMR) und Greifswald (UMG) nahe. „Bislang sind chirurgische Eingriffe sowie Chemo- und Strahlentherapie die Mittel der Wahl, um Krebs einzudämmen.

Signalwege der Tumorzellen sollen gekappt werden

Neue Therapieansätze verfolgen hingegen das Ziel, das Immunsystem spezifisch zur Bekämpfung von Tumorzellen zu aktivieren oder die Signalwege der Tumorzellen zu kappen, wodurch diese am Wachstum gehindert werden”, sagte Steffen Emmert, Verbundkoordinator des Forschungsprojektes Onkother-H an dem auch das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) beteiligt ist. Die Ergebnisse aus Labor- und Tierversuchen am Beispiel von schwarzem und weißem Hautkrebs seien vielversprechend.

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Der Forschungsverbund ist laut Wissenschaftsministerium Teil des Exzellenzforschungsprogrammes des Landes Mecklenburg-Vorpommern, diese Spitzenforschung soll ausgebaut werden. „Die Forschungsarbeit wird Patientinnen und Patienten auch hier im Land neue Therapien ermöglichen. Die Ergebnisse der Spitzenforschenden aus Mecklenburg-Vorpommern zeigen erneut, wie wichtig das Exzellenzforschungsprogramm des Landes ist”, so Wissenschaftsministerin Bettina Martin (SPD).

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