PILOTPROJEKT

Kann sich das Pfand für Coffee-to-go-Becher in MV durchsetzen?

Einwegbecher für Kaffee verursachen enorm viel Müll. Ein Pfandsystem soll Abhilfe schaffen. Greifswald will als erste deutsche Stadt die Systemgebühr für Händler übernehmen.
dpa
Ein Pfandsystem für Coffee-to-go-Becher soll solche Bilder künftig verhindern.
Ein Pfandsystem für Coffee-to-go-Becher soll solche Bilder künftig verhindern. Inga Kjer
Greifswald.

Greifswald will die Flut an Coffee-to-go-Bechern eindämmen und hat Pfandbecher eingeführt. Die Stadt wolle weniger Müll produzieren und für eine nachhaltige Verwendung des "Minutenartikels Kaffeebecher" eintreten, sagte der Greifswalder Oberbürgermeister Stefan Fassbinder am Donnerstag. Allein in den zwei größten Cafeterien des Studierendenwerks in Greifswald würden jährlich rund 48.000 Einweg-Becher ausgegeben. Die Stadt rechnet durch die Einführung der Pfandbecher mit Einsparungen von 4000 Euro pro Jahr bei den Müllkosten.

In Greifswald beteiligen sich zum Start 18 Kaffeeanbieter an dem Pfandsystem. Um die Umstellung zu beschleunigen, übernimmt die Stadt für eine einjährige Testphase die Systemgebühr für die beteiligten Kaffeeanbieter. Dieser Ansatz sei deutschlandweit einmalig, sagte Fabian Eckert vom Pfandsystem-Anbieter Recup.

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