STRAßENVERKEHR

Karte zeigt die Baustellen-Flut in MV

Wir haben für Sie eine Karte mit den aktuellen und geplanten Baustellen in Mecklenburg-Vorpommern sowie Brandenburg zusammengestellt. Die Liste ist lang.
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Auf den Straßen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg wird fleißig gebaut. Eine Übersicht.
Auf den Straßen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg wird fleißig gebaut. Eine Übersicht. GoogleMaps-Karte erstellt vom Nordkurier
Neubrandenburg.

Es wird eng für Autofahrer! Längere Fahrzeiten, Umwege und angespannte Nerven – zwischen Rügen, Seenplatte und Uckermark läuft der Straßenbau auf Hochtouren. Die Liste der Baustellen ist lang. Erst kürzlich hat der Oberbürgermeister von Neubrandenburg die Baustellen in der Stadt verteidigt.

Wir haben für Sie sowohl die größten laufenden als auch geplanten Projekte in einer Karte zusammengetragen, damit sich Autofahrer auf Behinderungen und Verzögerungen bei der Fahrt einstellen können.

Unsere Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Sie von weiteren Baustellen in Ihrem Ort wissen, informieren Sie uns gerne unter desk-online@nordkurier.de

Übrings, der Bürgermeister von Zinnowitz hat eine ganz andere Lösung für das Baustellenproblem parat: Er will die gesamte Insel Usedom evakuieren lassen und beschreibt die Planungen dazu in einem augenzwinkernden Facebook-Post.

Millionen für den Straßenbau

Insgesamt 49 Maßnahmen an Bundes- und Landesstraßen sind in diesem Jahr im Zuständigkeitsbereich des Straßenbauamtes Neustrelitz vorgesehen. Dafür stehen 24,3 Millionen Euro Bundes- und 18,2 Millionen Euro Landesmittel für den Um- und Ausbau sowie den Erhalt von Bundes- und Landesstraßen und den Bau von Radwegen zur Verfügung.

Bund und Land investieren in diesem Jahr insgesamt 237 Millionen Euro für Instandhaltung und Neubau des Straßennetzes in Mecklenburg-Vorpommern.

In Brandenburg stehen für 153 Projekte rund 482 Millionen Euro zur Verfügung. Das Straßennetz hat eine Länge von knapp 25.000 Kilometern. Städte und Gemeinden beklagen einen Investitionsstau: Rund 62 Prozent der Ortsdurchfahrten gelten als verschlissen.

Dieser Artikel wurde am Sonntag, 22. April, um 8.06 Uhr aktualisiert.

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Kommentare (1)

Geht's auch etwas weniger martialisch? "Es wird eng für Autofahrer! Längere Fahrzeiten, Umwege und angespannte Nerven." Ein Bärendienst. Wie wäre es mal mit weniger Hau-drauf? Weniger Besserwisserei? Weniger Elefanten, wo eigentlich Mücken sind?