WER KANN HELFEN?

Kater irrt weit weg von Zuhause durch Neubrandenburg

Ein Kater ist in Triepkendorf heimlich in ein Auto gestiegen und nach Neubrandenburg gefahren. Nun ist er weg. Wer hat ihn gesehen?
Wer hat diesen Kater gesehen?
Wer hat diesen Kater gesehen? ZVG
Neubrandenburg ·

Ein zuckersüßer, weißer Kater irrt vermutlich in oder um Neubrandenburg umher. Die Samtpfote stieg am 2. Februar in Triepkendorf in der Feldberger Seenlandschaft unbemerkt in ein Auto.

Als blinder Passagier fuhr der kleine Kerl bis ins 50 Kilometer entfernte Neubrandenburg. Dort sprang er aus dem Auto und lief völlig verunsichert weg. Seine Familie hofft, ihn bald wiederzufinden, teilt das Tierheim Neubrandenburg mit. Wer den Kater sieht, wird gebeten, ihn nach Möglichkeit einzufangen, in jedem Fall aber unbedingt das Tierheim zu verständigen unter der Telefonnummer 0395 3696484. Zuletzt wurde die Katze beim Mercedes-Autohaus in der Neustrelitzer Straße gesehen.

Geheimnisvolle Wesen

Katzen sind, obwohl sie mitten in der Gesellschaft leben, geheimnisvolle Wesen und relativ wenig erforscht. Sie haben viele beeindruckende Fähigkeiten. Unter anderem finden sie über großen Distanzen nach Hause. Wie ihnen das gelingt, darüber gibt es nach Auskunft des Unternehmens VTG Tiergesundheit verschiedene Theorien. Demnach gehen einige Wissenschaftler davon aus, dass sich Katzen an den Magnetfeldern der Erde orientieren, ähnlich wie Zugvögel und einige Fischarten.

Andere Forscher vermuten, es sei der Hörsinn, der den Katzen den Weg nach Hause zeigt. Wieder andere glauben, die Katzen würden den Stand der Sonne zur Orientierung nutzen. Sogar das morphische Feld wird zur Erklärung herangezogen. Es wird angenommen, dass die Katze eine enge Verbindung zum Heimatort aufbaut, das morphische Feld, und mit einer Art Telepathie immer wieder in dieses Feld zurückfindet.

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Normalerweise würden sich Katzen nur knapp 50 Meter von ihrem Haus entfernen. Unkastrierte Kater oder jagende Katzen würden aber auch mal mehrere Kilometer zurücklegen. Britische Forscher haben laut einem Bericht des Nachrichtensenders BBC Hauskatzen mit GPS-Sendern ausgestattet und ihre Bewegungsmuster dokumentiert. 50 Katzen und Kater, manche kastriert, andere nicht, wurden zwei Jahre lang bei ihren Streifzügen beobachtet. Dabei kam Erstaunliches zutage.

Immer geradeaus

So bewegte sich ein Kater monatelang kaum von seinem Haus weg, bis er plötzlich in einer Nacht ohne Vorwarnung oder erkennbaren Anlass 20 Kilometer marschierte. Keiner weiß, was er so weit entfernt zu erledigen hatte. Auffällig war, dass Katzen offenbar niemals Kurven oder Kreise laufen, sondern immer schnurgeradeaus. Eine der Probandinnen lebte sogar in zwei Haushalten, ohne dass diese voneinander wussten.

Es gibt Berichte von verschwundenen Katzen, die nach zehn Jahren plötzlich wieder nach Hause kamen. Es ist also nicht auszuschließen, dass der Kater aus Triepkendorf allein nach Hause findet. Ihm darf nach Auskunft der Tierschützer aber auch gern geholfen werden.

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